Aktuelle Neuigkeiten und Nachrichten aus der Bauwirtschaft und dem Stahlhandel :
 

 

06.09.2022
Ein italienischer Stahlhersteller, der auch den deutschen Markt mit Betonstahl beliefert, hat laut Informationen der zustĂ€ndigen italienischen Gewerkschaft Uilm letzte Woche verkĂŒndet, sein Stahlwerk in Venetien aufgrund der gestiegenen Energiekosten den kompletten September ruhen zu lassen und nicht zu produzieren.

Es ist nicht auszuschließen, daß auch andere Stahlhersteller sich aufgrund der zu erwartenden EinschrĂ€nkungen bei der Gasversorgung und den exorbitant gestiegenen Energiekosten zu solch drastischen Maßnahmen gezwungen sehen und ihre ProduktionskapazitĂ€ten einschrĂ€nken oder zeitweise stillegen.
 

05.09.2022
Arcelor Mittal hat angekĂŒndigt angesichts der derzeitigen Kostenexplosion bei den Energiepreisen am Standort Bremen durch die Abschaltung eines Ofens die Produktion um 50% zurĂŒckzufahren und am Standort Hamburg die Direktreduktionsanlage vorlĂ€ufig stillzulegen. An beiden Standorten sowie in den Werken in Duisburg und EisenhĂŒttenstadt wird bereits eine Kurzarbeitregelung angewandt.
Auch andere Stahlhersteller sollen bereits vorsorglich Kurzarbeit bei den zustÀndigen Behörden angemeldet haben, um ggf. schnell reagieren zu können, falls sich die Kostensituation bei den Energiepreisen nicht entspannt sondern noch weiter verschÀrfen sollte.
 

02.09.2022
Wie jetzt bekannt wurde, hat das vor wenigen Tagen vor Gibraltar havarierte Frachtschiff unter anderem Betonstabstahl geladen, der auch fĂŒr den deutschen Markt bestimmt war. Da das Schiff halb gesunken ist und die FrachtrĂ€ume wohl geflutet sind, wird dieser Stahl eher nicht mehr verwendbar sein.
Das unter der Flagge von Tuvalu fahrende Frachtschiff war am Montag Abend in der Straße von Gibraltar mit einem FlĂŒssiggastanker kollidiert, dabei leckgeschlagen und auf Grund gelaufen.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir darauf hinweisen, daß Ihre StreckenauftrĂ€ge von diesem Umstand nicht betroffen sind, da wir Sie mit Betonstahl in StĂ€ben und Ringen aus den Produktionen deutscher und europĂ€ischer Werke beliefern und daher Ihre Versorgung in den nĂ€chsten Wochen sichergestellt ist.
 

22.08.2022
Die russische Betreiberfirma Gazprom hat angekĂŒndigt, wegen angeblicher Wartungsarbeiten die Gas-Pipeline “Nord Stream 1” vom 31. August bis zum 02. September erneut abzuschalten.
Damit wird in kĂŒrzester Zeit die sowieso schon reduzierte Gasversorgung aus Russland zum zweiten Mal komplett unterbrochen.
Siemens Energy hat sich bislang noch nicht zu den angeblich nötig gewordenen Wartungsarbeiten geĂ€ußert, obwohl vor kurzem ja erst Wartungsarbeiten durchgefĂŒhrt worden waren und hierfĂŒr die Pipeline bereits im Juli fĂŒr 2 Wochen abgeschaltet und danach nur mit eingeschrĂ€nkter KapazitĂ€t wieder in Betrieb genommen worden war.
Die Bundesnetzagentur hat die angeblichen Wartungsarbeiten an der Verdichterstation “Trent 60” als unbegrĂŒndet kommentiert. Die Wartungsunterbrechung sei technisch nicht nachvollziehbar.
Auch ist bis zum heutigen Tage noch nicht klar, was mit der ĂŒberholten Turbine mittlerweile passiert ist und ob sie seit Juli inzwischen an Russland geliefert worden ist.
Infolge der AnkĂŒndigung von Gazprom sind die Gaspreise auf ein neues Rekordhoch gestiegen.
 

16.08.2022
Auf Grundlage der kĂŒrzlich von der Ampelkoalition erlassenen Änderung des Energiesicherungsgesetzes ist am gestrigen Tage die endgĂŒltige Höhe der sogenannten Gasbeschaffungsumlage durch die Trading Hub Europe GmbH veröffentlicht worden.
Diese wird ab dem 1. Oktober 2022 fĂŒr alle Entnahmestellen mit registrierender Leistungsmessung (also alle Verbraucher, die einen GaszĂ€hler haben) erhoben und soll 2,419 ct/kWh betragen.
Sie soll fĂŒr alle GasbezugsvertrĂ€ge gelten, die vor dem 1. Mai 2022 abgeschlossen worden sind und den Gasimporteuren zugute kommen, die besonders von den drastisch gestiegenen Gaspreisen betroffen sind.
Unklar ist noch, ob fĂŒr die Gasbeschaffungsumlage noch die gesetzliche Mehrwertsteuer in Höhe von 19% hinzugerechnet werden muß oder ob mit Genehmigung der EU-Kommission diese Umlage steuerfrei erfolgen wird. Ein Antrag durch das Wirtschaftsministerium ist gestellt worden; eine Entscheidung seitens der EU steht noch aus.
Fest steht dagegen, daß diese Maßnahme zu einer weiteren Verteuerung der Gaspreise fĂŒhren wird, was auch die Stahlwerke und Weiterverarbeiter betreffen und sich in den nĂ€chsten Monaten mit ziemlicher Sicherheit auch auf die Stahlpreise auswirken wird.
 

08.08.2022
Die Niedrigwassersituation auf den deutschen FlĂŒssen hat sich in den beiden letzten Wochen wegen des ausbleibenden Regens weiter verschĂ€rft.
Nachdem die Elbe zum Teil nicht mehr schiffbar war, wurde in Tschechien zusÀtzliches Wasser aus Stauseen in die Elbe abgelassen, um den Wasserstand etwas zu erhöhen. Dennoch können die Schiffe hier nur mit Teilladungen und auch nur mit reduzierten Geschwindigkeiten verkehren.
Auf dem Rhein ist die Situation noch kritischer.
Der Pegel bei Kaub ist mittlerweile bei nur noch gut einem halben Meter. Ab einem Pegel von 40 cm ist der Rhein fĂŒr Binnenschiffe nicht mehr befahrbar. Auch jetzt schon können die Schiffe nur noch maximal mit einem Drittel der LadekapazitĂ€t und wesentlich langsamer fahren, was entsprechende Mehrfahrten und VerspĂ€tungen mit sich bringt.
Auch auf wichtigen NebenflĂŒssen wie z.B. Main und Mosel sieht die Situation nicht besser aus.

FĂŒr die nĂ€chsten beiden Wochen sind keine RegenfĂ€lle in Sicht, sodaß die große Gefahr besteht, daß die Pegel weiter sinken werden und auf wichtigen Wasserstraßen der Schiffsverkehr eingestellt werden muß. Die diesjĂ€hrige Wetterlage ĂŒbertrifft noch die Hitzewelle aus dem Jahr 2018, die bereits zu starken EinschrĂ€nkungen der Schifffahrt und zu Versorgungsproblemen gefĂŒhrt hat.

Von diesen Niedrigwassern ist auch die Stahlindustrie betroffen, die einen großen Teil ihrer Rohstoffe (z.B. Schrott und Walzdraht) auf dem Wasserweg bezieht. Die Frachten haben sich in den letzten Wochen von verfĂŒnffacht und so ist damit zu rechnen, daß die höheren Frachtkosten auf die Materialpreise umgelegt werden mĂŒssen.
Sehr stark betroffen werden auch die Kohlekraftwerke sein, die wegen des Ukraine-Konflikts jetzt wieder stĂ€rker genutzt werden sollen und die ebenfalls einen Großteil ihrer Kohle auf dem Wasserweg beziehen.
Eine Umschichtung von MassengĂŒtern auf die Bahn ist wegen der ebenfalls schon seit lĂ€ngerem andauernden Knappheit an Bahnwaggons ohne weiteres und wenn dann auch nur mit entsprechenden Mehrkosten möglich.
 

25.07.2022
Das Bundeskabinett hat die Erhöhung der LKW-Maut zum 01.01.2023 beschlossen. Die Änderung des bestehenden Bundesfernstraßenmautgesetzes bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates, sodaß der EinfĂŒhrung der höheren LKW-Maut wohl nichts mehr im Wege steht.
Als Grund fĂŒr die Erhöhung werden Vorgaben aus der Eurovignetten-Richtlinie der EuropĂ€ischen Union angefĂŒhrt.
Mit der höheren Maut sollen kĂŒnftig stĂ€rker die Verursachung von Luftverschmutzung und LĂ€rmemissionen berĂŒcksichtigt werden.
Das Bundesfinanzamt rechnet fĂŒr den Zeitraum von 2023 bis 2027 mit gut 8 Milliarden Mehreinnahmen pro Jahr.
Die Erhöhung der LKW-Maut wird entsprechend zu höheren Frachtkosten fĂŒhren.

Hier eine Übersicht ĂŒber die neuen MautsĂ€tze ab dem 01.01.2023 :

2023_Maut

      Anmerkungen :
        Tandemachsen zĂ€hlen als 2 Achsen. Tridemachsen zĂ€hlen als 3 Achsen.
        Liftachsen und Hubachsen werden unabhĂ€ngig davon, ob sie im Einsatz sind, mitgezĂ€hlt.
        PMK = Partikeminderungsklasse fĂŒr nachgerĂŒstete LKW

18.07.2022
Wie auch im letzten Sommer haben aufgrund der sommerlichen Temperaturen die PegelstĂ€nde der FlĂŒsse stark nachgelassen, sodaß davon ausgegangen werden muß, daß eine Versorgung der deutschen Stahlwerke und Weiterverarbeiter auf dem Wasserwege in den nĂ€chsten Wochen EinschrĂ€nkungen mit sich bringen könnte.
Sollten wie im letzten Sommer einige FlĂŒsse nicht mehr schiffbar sein, werden ProduktionskapazitĂ€ten, die von einer Zufuhr ĂŒber Wasser abhĂ€ngig sind, betroffen sein und es wĂ€re erneut mit verlĂ€ngerten Lieferzeiten zu rechnen.
 

11.07.2022
Mehrere europĂ€ische Stahlwerke haben fĂŒr die nĂ€chsten Wochen und ggf. Monate eine Beschneidung der ProduktionskapazitĂ€ten wegen den weiterhin steigenden Energiepreisen angekĂŒndigt. So soll nur noch zu den vermeindlich gĂŒnstigeren Tageszeiten und an Wochenenden produziert werden oder es sollen gar Öfen temporĂ€r stillgelegt werden, da man zu den aktuellen Marktpreisen wahrscheinlich nicht wird kostendeckend produzieren können.
Auch ist nach den Äußerungen von Politikern nicht klar, ob die Stahlwerke genĂŒgend Strom und Gas bekommen können, um eine Vollproduktion zu gewĂ€hrleisten. Daher will man mit solchen ProduktionseinschrĂ€nkungen gegensteuern.
Die Versorgung mit Betonstahl und Baustahlmatten ist jedoch auch weiterhin gesichert, da genĂŒgend ProduktionskapazitĂ€ten vorhanden sind.
 

04.07.2022
Russland hat Rohstoffe und Fertigprodukte, die nicht mehr in westliche Staaten exportiert werden dĂŒrfen, verstĂ€rkt zu Sonderpreisen in asiatischen Staaten plaziert und somit zu dem Preisverfall beigetragen.
Die chinesische Wirtschaft hingegen wĂ€chst derzeit nur noch in geringem Maße wie seit vielen Jahren nicht mehr, sodaß die Angst vor einer globalen Rezession wĂ€chst.
Die weiter stark ansteigenden Energie- und Kraftstoffpreise dagegen belasten die Stahlhersteller und Spediteure nach wie vor in erheblichem Umfang, sodaß allgemein davon ausgegangen wird, daß ein weiterer Preisverfall auf das Niveau des letzten Jahres als eher unrealistisch anzusehen ist.
 

Betontage 202221.-23.06.2022
Nach einer coronabedingten Pause im vergangenen Jahr waren wir in  diesem Jahr wieder als Aussteller auf den Betontagen in Ulm vertreten.

Neben unserem Lotter-Roth-Thermosystem haben wir auch wieder unsere GittertrĂ€ger fĂŒr Elementdecken, doppelschalige WĂ€nde und den SchubtrĂ€ger ALS mit einer neuem Bemessungssoftware, unsere innovative Bewehrungs- und Schweißtechnik (auch mit einer neuen Konstruktionssoftware fĂŒr Bamtec-Rollmatten), unsere Lotter-Geosonde fĂŒr geothermische Anwendungen und viele andere Produkte prĂ€sentiert.

Wir danken den zahlreichen Besuchern unseres Messestands fĂŒr die vielen, interessanten GesprĂ€che.

20.06.2022
Die Tarifparteien fĂŒr die westdeutsche Stahlindustrie (NRW, Niedersachsen und Bremen) haben sich letzte Woche fĂŒr die ca. 68.000 BeschĂ€ftigten auf einen Tarifabschluß verstĂ€ndigt. Die Löhne und GehĂ€lter sollen um 6,5% steigen.
FĂŒr die ostdeutschen BeschĂ€ftigten wurde am Freitag eine Einigung in Ă€hnlicher GrĂ¶ĂŸenordnung gefunden. Diese muß noch von beiden Seiten abgesegnet werden.
Eine Einigung fĂŒr den Rest des Landes steht noch aus, sodaß hier die Gefahr von Warnstreiks und damit verbundene ProduktionsausfĂ€lle noch nicht gebannt ist. Man kann aber davon ausgehen, daß es hier zu Ă€hnlichen AbschlĂŒssen kommen wird, die Pilotcharakter fĂŒr den Rest Deutschlands haben dĂŒrften.
 

13.06.2022
Die gesunkenen Schrottpreise haben zu einer Reduzierung der Preise fĂŒr Betonstahl und Betonstahlmatten gefĂŒhrt.
Die weiterhin steigenden Energiepreise haben jedoch die Hoffnungen vieler Marktteilnehmer auf noch stÀrkere Preissenkungen nicht wahr werden lassen.
Auch die EngpĂ€sse und gestiegenen Kraftstoffkosten haben die Transporte fĂŒr BewehrungsstĂ€hle teurer und schwerer verfĂŒgbar gemacht.
Auch wird damit gerechnet, daß die Lohnforderungen der Gewerkschaften fĂŒr die Stahlproduzenten zu erheblichen Kostensteigerungen bei den Löhnen und GehĂ€ltern fĂŒhren werden.
Es ist also davon auszugehen, daß nicht die kompletten Korrekturen bei den Schrottpreisen aufgrund der gestiegenen und weiterhin noch steigenden Kosten an den Markt weitergegeben werden können.
 

07.06.2022
Die EU-Kommission hat die Safeguard-Quoten fĂŒr Stahlimporte in die EU aus Nicht-EU-LĂ€ndern zum 01.Juli. diesen Jahres und auch fĂŒr die Folgejahre ĂŒberarbeitet.
Insbesondere hat es Änderungen bei den lĂ€nderspezifischen Quoten gegeben.
Nach wie vor sind Stahlimporte aus der russischen Föderation ausgeschlossen.
LĂ€nderspezifische Quoten fĂŒr Betonstahl gibt es ab dem 01.07.2022 nur noch fĂŒr die TĂŒrkei, Moldawien, Bosnien-Herzegowina und die Ukraine. Alle anderen LĂ€nder wurden in einer Sammelquote zusammengefaßt.
DarĂŒber hinaus wurde die jĂ€hrliche Steigerung von 3% der Kontingentmenge auf 4% angehoben.
Nach wie vor gelten Strafzölle von 25% bei Überschreitung der festgelegten Importquoten.
 

30.05.2022
Die Gewerkschaften haben fĂŒr die Unternehmen der deutschen Stahlindustrie Lohnerhöhungen von 8,2% gefordert. Die Arbeitgeber haben diese Forderung im Hinblick auf die zu erwartende wirtschaftliche Lage und die anstehenden Investitionen in eine klimafreundliche Stahlproduktion abgelehnt.
Es muß also davon ausgegangen werden, daß sich die Fronten weiter verhĂ€rten werden und wie auch in der jĂŒngeren Vergangenheit mit Warnstreils ab Anfang Juni zu rechnen ist, zumal die bisherigen Verhandlungen ergebnislos verlaufen sind.
Von solchen Warnstreiks könnten auch wieder solche Stahlwerke betroffen sein, die BewehrungsstÀhle herstellen.
 

Lotter-Kurier 05/202223.05.2022
In unserem Pressearchiv steht ab sofort der neue Lotter-Kurier (Ausgabe Mai 2022) mit den Neuigkeiten aus der Lotter-Gruppe fĂŒr Sie zum Anschauen oder Herunterladen bereit.









16.04.2022
Die Preisrallye scheint bei den Stahlpreisen langsam auszulaufen und es gibt sogar bescheidene Signale der Entspannung und Stabilisierung.
Nach wir vor sind aber die LagerbestÀnde der Stahlwerke aufgrund von VormaterialengpÀssen in den letzten Wochen und reparaturbedingten ProduktionsausfÀllen auf sehr niedrigem Niveau. Es ist nach wie vor mit eingeschrÀnktem Lieferprogramm und langen Lieferzeiten zu rechnen.
Angespannt bleibt besonders die Situation auf den FrachtmĂ€rkten. FĂŒr einige Destinationen in Deutschland sind nach wie vor keine Transportmöglichkeiten zu finden, selbst, wenn den Spediteuren entsprechende Konditionen gewĂ€hrt werden. Momentan können sich die Transporteure die besten Destinationen heraussuchen, sodaß es nach wie vor einen erheblichen Mangel an VerfĂŒgbarkeiten gibt.
Hinzu kommen nach wie vor die sehr hohen Kosten fĂŒr Energie und Kraftstoffe, die diese Situation weiter unter Druck halten. Eine Entspannung ist vor dem Ende der Sommerferien sicherlich nicht zu erwarten, zumal die Herstellerwerke noch viele AltauftrĂ€ge ausliefern mĂŒssen und so die Nachfrage nach Frachtraum auf hohem, nicht kurzfristig erfĂŒllbarem Niveau bleibt.
 

09.05.2022
WĂ€hrend der Krieg in der Ukraine nach wie vor nicht nur die Nachrichten sondern auch die MĂ€rkte beherrscht, scheint es so, als ob die Spitze der Preisentwicklung nunmehr erreicht wĂ€re. Nachdem die Vorrats- und HamsterkĂ€ufe sich in den letzten Tagen abgeschwĂ€cht haben, haben auch die Schrottpreise angesichts einer besseren Versorgungslage ihren Höhepunkt ĂŒberschritten und etwas nachgegeben. Grund hierfĂŒr ist auch, daß asiatische Abnehmer sich umorientiert und von Rußland und Weißrußland angebotene Stahlmengen gekauft haben, die diese beiden LĂ€nder aufgrund der Sanktionen nicht in die gewohnten Regionen absetzen konnten und so neue AbsatzmĂ€rkte mit entsprechenden PreisabschlĂ€gen gesucht haben.
Die Energie- und Kraftstoffpreise hingegen zeigen noch keine Tendenz nach unten, sodaß von dieser Seite aus keine Entspannung in den nĂ€chsten Wochen zu erwarten ist.
 

04.04.2022
Wir hatten ja bereits seit mehreren Wochen berichtet, daß das nach wie vor ungezĂŒgelte Kaufverhalten mancher Verbraucher nicht nur die Preisspirale fĂŒr BewehrungsstĂ€hle weiter antreibt sondern auch angesichts der vielen AuftrĂ€ge, die die Stahlwerke abzuwickeln haben, auch wieder mit verlĂ€ngerten Lieferzeiten, wie wir sie ja noch aus dem letzten FrĂŒhjahr kennen, gerechnet werden muß.
Zu der starken Auslastung kommt noch hinzu, daß Stahlwerke wegen Schrottmangels oder den zu hohen Strompreisen nur eingeschrĂ€nkt produzieren oder wegen lang geplanter Reparaturen zeitweise sogar ganz die Produktion einstellen.
Werksseitig wird wegen der starken internationalen Nachfrage auch mit einer weiteren Verknappung von Rohstoffen und Vormaterialien gerechnet.
Bislang ist die Versorgungslage noch recht gut, jedoch rechnen wir im April und Mai damit, daß sich diese Situation Ă€ndern wird und Lieferzeiten von mehreren Wochen keine Ausnahme mehr sein werden.
Mit einer kurzfristigen Entspannung ist folglich nicht zu rechnen.
Wir möchten daher nochmals an unsere Kunden appellieren, vorausschauend die Materialabrufe zu planen und Anfragen ĂŒber große Stahlmengen wegen der geringen Chance auf Realisierung zu hinterfragen.
 

14.03.2022
Mittlerweile sind zu dem von der EU-Kommission aufgrund der beschlossenen Sanktionen verhÀngten Importverbot nÀhere Informationen veröffentlicht worden.
So gilt das Importverbot nicht nur fĂŒr eine Reihe von Stahlerzeugnissen aus Russland, auch fĂŒr Stahlprodukte aus Belarus (Weißrussland) gilt dieses Importverbot.
Das Importverbot umfaßt neben dem Kauf (Import) auch den Transport der von den Regelungen betroffenen Stahlerzeugnissen.
Um die Stahlversorgung in der EU sicherzustellen, werden die gestrichenen Safeguard-Quoten von Russland und Belarus auf andere LÀnder verteilt, um weiterhin den zollfreien Bezug bestimmter Stahlprodukte in die EU zu ermöglichen.
 

14.03.2022
Die EU-Kommission hat sich am Freitag in Abstimmung mit den USA und anderen VerbĂŒndeten auf weitere Sanktionen gegen Rußland geeinigt. Insbesondere zielt ein Importverbot fĂŒr russischen Stahl auf einen wichtigen Wirtschaftszweig Rußlands ab. Damit sind auch die fĂŒr das zweite Quartal festgelegten Safeguard-Quoten wohl hinfĂ€llig, weil dieser Stahl nicht mehr in die EU exportiert werden darf.
 

11.03.2022
Nach einem italienischen Betonstahlhersteller hat nunmehr auch ein deutsches Stahlwerk angekĂŒndigt, wegen der massiv gestiegenen Energiekosten die Produktion tageweise stillzulegen. Angesichts der aktuellen Kosten fĂŒr Strom sei eine wirtschaftliche Produktion nicht mehr möglich, so die Verlautbarung der Firmenleitung in der Presse.
 

07.03.2022
Stark angestiegene Strom- und Schrottpreise, die fĂŒr Elektrostahlwerke einer der grĂ¶ĂŸten Kostenfaktoren sind sowie die gestiegenen Frachtkosten wegen der Preissteigerungen bei den Kraftstoffen sowie der mangelnden VerfĂŒgbarkeit von geeigneten LKW und LKW-Fahrern haben die Preise fĂŒr Betonstahl, Betonstahlmatten und andere Bewehrungsprodukte weiter in schwindelerregende Höhen schießen lassen.
Aber auch das nach wie vor unverhĂ€ltismĂ€ĂŸige Kaufverhalten einiger Marktteilnehmer hat maßgeblich zu diesen Preiserhöhungen beigetragen.
Es ist aktuell nicht absehbar, wie sich die Bezugspreise aufgrund der starken Nachfrage und der Ukraine-Krise in den nÀchsten Wochen weiterentwickeln werden. Es ist aber kurzfristig nicht mit einer Entspannung zu rechnen.
 

02.03.2022
Als Folge der Ukraine-Krise wird damit gerechnet, daß es zu erheblichen EngpĂ€ssen bei der Bereitstellung von Frachtraum fĂŒr Stahltransporte kommen könnte. Der internationale Verbund der Spediteure weist aktuell darauf hin, daß durch den Krieg der bereits bestehende Mangel an LKW-Fahrern noch weiter verschĂ€rft wird, da ukrainische Fahrer nicht mehr das Land verlassen dĂŒrften und dadurch ukrainische Spediteure kurzfristig nicht mehr zur VerfĂŒgung stĂŒnden und auch viele polnische Spediteure LKW-Fahrer aus der Ukraine beschĂ€ftigen.
Es muß also aufgrund der Knappheit an Fahrern und geeigneten LKW in der nĂ€chsten Zeit wieder mit lĂ€ngeren Lieferzeiten gerechnet werden, selbst, wenn das Material werksseitig vorrĂ€tig ist.
Wir bitten daher unsere Kunden, global verbriefte Mengen kurzfristig zu spezifizieren, damit auch die Transporte organisiert werden können.
 

01.03.2022
Die Medien berichten tĂ€glich ĂŒber die sich stĂ€ndig Ă€ndernde Situation in der Ukraine und die Sanktionen gegen Rußland. Leider bleibt hiervon auch der Stahlmarkt nicht unberĂŒhrt.
Wir hatten Ende letzter Woche unsere EinschĂ€tzung bezĂŒglich der Materialversorgung mit BewehrungsstĂ€hlen kundgetan, mĂŒssen aber feststellen, daß leider wieder einige Großabnehmer mit PanikkĂ€ufen die Situation zusĂ€tzlich anheizen und auch SchrotthĂ€ndler zunehmend spekulativ Mengen verknappen, sodaß seit gestern erhebliche Preiserhöhungen fĂŒr Vormaterialien und infolge dessen auch bei Betonstahl in StĂ€ben und Ringen und Betonstahlmatten zu verzeichnen sind.
Die Stahlwerke wollen die Fehler des letzten Jahres vermeiden und keine Mengen mehr zu Buche nehmen, die ĂŒber den ProduktionskapazitĂ€ten liegen und wollen daher auch die sich Ă€ndernde Rohstoffbasis und die entsprechenden Energiekosten bei ihren Angeboten, die aktuell nur TagesgĂŒltigkeit haben, zugrunde legen.
 

28.02.2022
Mehrere italienische Stahl- und Walzwerke haben offenbar am Wochenende ihre Produktion eingestellt, da an den Strombörsen nicht genug Strom zu entsprechenden Konditionen, die eine kostendeckende Stahlproduktion ermöglichen wĂŒrden, gekauft werden konnte.
Man hofft, bald wieder die Produktion aufnehmen zu können. Vorliegende Informationen berichten von Verhandlungen mit den zustĂ€ndigen Gewerkschaften ĂŒber die Möglichkeiten temporĂ€rer Stillegungen.
 

25.02.2022
Die aktuelle Situation in Osteuropa hat zu reichlich Spekulationen gefĂŒhrt, wie sich die kriegerische Auseinandersetzung sowie die geplanten und teilweise schon beschlossenen Sanktionen gegen Rußland auf die Versorgung mit BewehrungsstĂ€hlen in den nĂ€chsten Wochen auswirken könnte.
Einige wenige Marktteilnehmer reagieren wegen der Nachrichtenlage recht hektisch.
Dies betrifft offenbar insbesondere Importe aus Weißrußland (Belarus), von dessen Boden aus ja Donnerstag frĂŒh ebenfalls Angriffe auf ukrainische Einrichtungen stattgefunden haben.

Wir können nur davor warnen, wie im letzten Jahr in einen Schockzustand zu verfallen, daß es keinen Betonstahl mehr geben könnte. Der Marktanteil russischer und weißrussischer BetonstĂ€hle, die durch die europaweiten Safeguard-Quoten ohnehin stark beschrĂ€nkt sind, ist gemessen am tatsĂ€chlichen Bedarf in Deutschland so gering, daß hier nicht mit VersorgungsengpĂ€ssen zu rechnen ist, wenn wir alle besonnen mit der Situation umgehen.
Eine konkrete Gefahr, daß ausbleibende Importe aus Rußland und Weißrußland zu Materialverknappungen fĂŒhren könnten, ist aktuell nicht erkennbar.

Gleichwohl ist aufgrund der aktuellen Situation mit weiteren Steigerungen der Energie- und Kraftstoffpreise zu rechnen, was sich durchaus auch in den Stahlpreisen niederschlagen könnte.
 

11.02.2022
In den letzten Tagen haben die Rohstoffpreise zum Teil wieder krÀftig angezogen.
So hat zum Beispiel Eisenerz fĂŒr die Stahlerzeugung seit dem Tiefststand im November wieder um gut 50% zugelegt. Auch die SchrotthĂ€ndler haben fĂŒr die nĂ€chsten Wochen Erhöhungen angekĂŒndigt.
Nicht nur die stabile und teilweise zunehmende Nachfrage nach Rohstoffen sondern auch der Mangel an Frachtraum auf den Wasserwegen sowie coronabedingte PersonalengpĂ€sse bei den Bergbaugesellschaften spielen hierbei eine große Rolle.
Die chinesische Regierung hat angesichts der starken Preiserhöhungen bei einigen Rohstoffen die Erfahrungen aus dem letzten Jahr zum Anlaß genommen, denjenigen, die spekulativ Rohstoffpreise in die Höhe treiben, mit drastischen Strafen zu drohen.
In der EU kommen dazu noch die BefĂŒrchtungen hinzu, daß eine weitere Eskalation der Ukraine-Krise und daraus resultierende Sanktionen Lieferungen von Rohstoffen und Fertigstahlerzeugnissen aus den Nicht-EU-LĂ€ndern Osteuropas betreffen und ebenfalls zu weiteren Preissteigerungen fĂŒhren könnten.
 

31.01.2022
Nach den RĂŒckgĂ€ngen im letzten Quartal haben sich die Vormaterialpreise fĂŒr Stahlschrott und Eisenerz wieder erholt. Grund hierfĂŒr ist die weltweit stabile und weiter ansteigende Baukonjunktur und auch die Tatsache, daß chinesische Stahlwerke aufgrund des milden Winters vorzeitig wieder die Produktion aufgenommen haben.
Diese UmstĂ€nde und auch die derzeit weiter steigenden Energiepreise sprechen eher fĂŒr steigende Stahlpreise in den nĂ€chsten Wochen und Monaten.
 

21.01.2022
In einem französischen Stahlwerk, in dem nichtrostende StĂ€hle hergestellt werden, ist es kĂŒrzlich zu einem tödlichen Betriebsunfall gekommen. Hierbei ist offenbar ein BrĂŒckenkran mit einem darunterhĂ€ngenden BehĂ€lter mit geschmolzenem Stahl abgestĂŒrzt und hat einen Arbeiter unter sich begraben. Der Mitarbeiter konnte einen Tag spĂ€ter nur noch tot aus den TrĂŒmmern geborgen werden.
Laut Verlautbarung der Betriebsleitung könnte es Wochen dauern, bis der Schaden im Stahlwerk behoben sei und die Produktion wieder in vollem Maße aufgenommen werden kann.
Dieser Produktionsausfall wird sich auf die derzeit angespannte Versorgungssituation mit nichtrostenden StĂ€hlen mit großer Wahrscheinlichkeit weiter verschĂ€rfend auswirken.
 

17.01.2022
Im letzten Quartal hatte sich die Preis- und Versorgungssituation bei Betonstahl ja etwas entspannt.
Zu Beginn diesen Jahres kann man aber wieder eine leicht ansteigende Preistendenz feststellen, die insbesondere durch die stark gestiegenen Energie- und Frachtkosten hervorgerufen wird.
Gerade die aktuelle Transportsituation sorgt im Markt fĂŒr etwas Unruhe, weil es zunehmend schwierig wird, fĂŒr bestimmte Destinationen zuverlĂ€ssige Spediteure zu finden. Inwieweit die Verpflichtungen zu Schnelltests - auch als ZugangsbeschrĂ€nkung bei den VerarbeitungsstĂ€tten der Kundschaft - hierbei eine Rolle spielen, lĂ€ĂŸt sich schwer sagen. Fest steht aber auch, daß insbesondere auslĂ€ndische Spediteure wegen der hohen Inzidenzen entweder in den HeimatlĂ€ndern oder auch in Deutschland und den Verpflichtungen bei der Aus- und Einreise es vermehrt vorziehen, in den HeimatlĂ€ndern zu fahren, zumal dort offenbar auch genug AuftrĂ€ge vorhanden sind. Auch hierdurch steigen die Frachtraten weiter an.
Daher werden sich Hoffnungen auf sinkende Preise zu Beginn des Jahres nicht erfĂŒllen. Aktuell ist aufgrund der oben geschilderten Frachtsituation und der steigenden Nachfrage nach Rohstoffen wieder mit steigenden Schrott- und Erzpreisen zu rechnen, was letzten Endes dann auch wieder zu moderat steigenden Stahlpreisen fĂŒhren wird.
 

10.01.2022
Wir sind in den letzten Wochen und Monaten oftmals gefragt worden, warum wir in 2021 so selten unseren Newsletter aktualisiert haben. Der Grund hierfĂŒr ist eigentlich recht einfach.
Wir haben ja zur Kenntnis nehmen mĂŒssen, daß einige Marktteilnehmer mit teilweise recht zweifelhaften Äußerungen und oft unrealistischen MarkteinschĂ€tzungen mit zu der großen Verunsicherung und den Spekulationen beigetragen haben. An solchen Vorgehensweisen wollten wir uns schlichtweg nicht beteiligen, um nicht auch noch zu der manchmal um sich greifenden Panik beizutragen.
Wir haben es daher vorgezogen, unseren Kunden im persönlichen GesprĂ€ch realistische, seriöse und zuverlĂ€ssige Informationen ĂŒber das Marktgeschehen und die Preisentwicklungen zu ĂŒbermitteln. Wir bitten um VerstĂ€ndnis hierfĂŒr aber die Situation hat ein besonnenes Vorgehen anstelle von Panikmache erfordert.
Nachdem sich die Preisentwicklung seit Winterbeginn wieder etwas beruhigt hat, werden wir nun aber auch wieder von Zeit zu Zeit fĂŒr Sie interessante und seriöse Informationen auf diesem Wege veröffentlichen.
Nach wie vor gilt aber, daß konkrete PreisauskĂŒnfte und MarkteinschĂ€tzungen im persönlichen GesprĂ€ch mit unseren Kunden ausgetauscht werden und nicht ungefiltert ins Netz gestellt werden.
 

06.12.2021
Mehrere Herstellerwerke fĂŒr nichtrostende StĂ€hle haben angekĂŒndigt, ab sofort wegen der stark gestiegenen Energiekosten ZuschlĂ€ge hierfĂŒr zu erheben. Es steht noch nicht fest, ob die Werke diese EnergiezuschlĂ€ge in die LegierungszuschlĂ€ge einpreisen oder ob diese als separate Position auf den Listen fĂŒr die LegierungszuschlĂ€ge ausgewiesen werden.
Bitte beachten diesbezĂŒglich Sie unsere Veröffentlichungen bei den LegierungszuschlĂ€gen im Lieferprogramm oder sprechen Sie uns im Bedarfsfall hierauf an.
 

29.11.2021
Seit letzter Woche gilt ja die 3G-Regel am Arbeitsplatz.
Von Stahlwerken wird zunehmend berichtet, daß Spediteure, die Stahl abholen und ausliefern sollen, bei den Schnelltests, bevor sie das WerksgelĂ€nde befahren dĂŒrfen, obgleich symptomfrei positiv getestet worden sind und daher die Auslieferung nicht vornehmen konnten.
Auch wurde berichtet, daß Spediteure aus dem Ausland Bedenken haben, daß sie bei weiterhin hohen Inzidenzen in Deutschland mit QuarantĂ€ne bei der Einreise in ihre HeimatlĂ€nder belegt werden könnten und daher vor Weihnachten keine AuftrĂ€ge in Deutschland mehr annehmen wollen.
Daher kann es zum Teil wieder zu Verzögerungen bei der Lieferung von Betonstahl kommen.
 

01.11.2021
In den letzten Wochen hatte sich ja die Versorgungs- und Preissituation fĂŒr Betonstahl wieder etwas entspannt.
Nachdem aber offensichtlich die Mengen aus den Sommermonaten in vielen FĂ€llen bei Großverbrauchern mittlerweile verarbeitet worden sind, ist seitens der Stahlwerke ein spĂŒrbarer Anstieg der NachfragetĂ€tigkeit zu verzeichnen.
Da teilweise Quoten fĂŒr das gesamte IV. Quartal fĂŒr Importe von Betonstabstahl bereits in der ersten Oktoberwoche aufgebraucht waren und sich die Verteuerung der Energie- und Transportkosten bemerkbar machen, besteht in vielen FĂ€llen ein entsprechender Bedarf fĂŒr die Abdeckung vorliegender AuftrĂ€ge.
Infolge dessen berichten die ersten Stahlwerke  wieder ĂŒber sich verlĂ€ngernde Produktions- und Lieferzeiten fĂŒr einige Bewehrungsprodukte.
 

30.10.2021
Die USA und die EU haben sich offenbar darauf geeinigt, die unter dem vorherigen PrÀsidenten Trump jeweils verhÀngten Strafzölle auszusetzen.
Die USA hatten seinerzeit empfindliche Strafzölle fĂŒr Stahl- und Aluminiumimporte aus der EU zum Schutz der landeseigenen Produktion verhĂ€ngt. Die EU hatte darauf mit Sonderzöllen auf schwere MotorrĂ€der, Whiskey und auch Jeans reagiert.
Eine endgĂŒltige Einigung stehe zwar noch aus, jedoch wolle man umgehend die gegenseitigen Zölle und auch die Verfahren vor der Welthandelsorganisiation WTO aussetzen.
Bestandteil der Vereinbarung ist wohl eine Quotierung fĂŒr Importe Ă€hnlich der EU-Safeguard-Quoten fĂŒr Stahl und Aluminium. Die EU hatte aber offensichtlich auch den USA zugesichert, daß fĂŒr die nun zur VerfĂŒgung stehenden Quoten keine Mengen verwendet werden, die ganz oder teilweise aus China stammen könnten.
 

11.10.2021
Nach den moderaten PreisrĂŒckgĂ€ngen der letzten 2 Wochen, die vor allem durch gesunkene Schrottpreise hervorgerufen worden waren, spricht momentan viel dafĂŒr, daß diese Entwicklung sich nun wieder umkehrt.
Eine steigende Nachfrage nach Rohstoffen und Fertigprodukten aus China, die wieder stĂ€rkere Nachfrage von Großverbrauchern in Deutschland und vor allem die sprunghaft angestiegenen Kosten fĂŒr Energie und Graphitelektroden wird in den nĂ€chsten Wochen wohl fĂŒr spĂŒrbare Preiserhöhungen sorgen.
Hierbei ist nach wie vor auch die Versorgung mit Betonstahl - und hierbei insbesondere von Ringmaterial WR - ein großes Thema fĂŒr die nĂ€chsten Wochen.
Gleichwohl gilt es zu vermeiden, daß durch HamsterkĂ€ufe wie im 2. Quartal diesen Jahres die Situation wieder kĂŒnstlich angeheizt wird und dadurch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸige Preissteigerungen bei den Rohstoffen und den Fertigprodukten provoziert werden. Die deutschen Werke werden auch weiterhin genug Stahl produzieren können, sofern diese KapazitĂ€ten nicht durch unvernĂŒnftige Einlagerungsmengen ĂŒberstrapaziert werden.
 

27.09.2021
Bedingt durch eine Entspannung an den internationalen RohstoffmĂ€rkten ist der steile Anstieg der Preise fĂŒr Betonstahl und Baustahlmatten erst einmal zum Stillstand gekommen. Die Preissituation wird allerdings nach wie vor durch die immer noch eingeschrĂ€nkte VerfĂŒgbarkeit bestimmter Abmessungen und AusfĂŒhrungsformen bestimmt, sodaß es nur eine leichte Preiskorrektur gegeben hat.
Die VerfĂŒgbarkeit von Betonstahl hat sich zwar leicht gebessert, jedoch ist nach wie vor mit verlĂ€ngerten Lieferzeiten zu rechnen, da die Stahlwerke nach wie vor damit beschĂ€ftigt sind, die AuftragsbestĂ€nde aus dem HamsterkĂ€ufen des II. Quartals zu produzieren und auszuliefern.
Die Hoffnungen mancher Marktteilnehmer, daß die Preise auf einem Niveau vom Anfang des Jahres sinken könnten, sind nach wie vor unrealistisch. Da die Nachfrage und der Bedarf an BewehrungsstĂ€hlen angesichts einer nach wie vor guten Baukonjunktur weiterhin auf hohem Niveau stabil sind, ist auch fĂŒr die nĂ€chsten Wochen nach wie vor mit einer angespannten Situation auf hohem Preisniveau zu rechnen.
 

15.09.2021
In unserem Service-Bereich liegt fĂŒr Sie die neue Version der Bamtec®-Konstruktions-Software BAMCad 3.0 zum kostenlosen Download bereit. Ebenso finden Sie hier eine Schnellstartanleitung fĂŒr diese Software zum Download.
 

10.09.2021
Indien hat bei der Welthandelsorganisation (WTO) einen Antrag auf Erhebung von Strafzöllen auf verschiedene Produkte aus der EU in einer GrĂ¶ĂŸenordnung von fast 300 Millionen Euro gestellt.
Der Grund hierfĂŒr sind die Safeguard-Quoten fĂŒr Stahlprodukte, von denen auch Indien zum Teil betroffen ist. Die von Indien geplanten Strafzölle sind als Vergeltungsmaßnahme fĂŒr Safeguard zu verstehen, denn Indien hat in Aussicht gestellt, die erhöhten Einfuhrzölle wieder aufzuheben, wenn die EinfuhrbeschrĂ€nkungen der EU gegenĂŒber Indien wieder aufgehoben wĂŒrden.
Indien exportiert vor allem warmgewalzte Bleche, nichtrostenden Stahl und Walzdraht in die EU.
 

Zulassung Spannstahllitzen ST 1570/1770  06.09.2021
 
  Das Institut fĂŒr Bautechnik in Berlin (DIBt) hat die Zulassung fĂŒr Spannstahllitzen ST 1570/1770 
  und ST 1660/1860 des von uns vertretenen Herstellerwerks Fapricela um die Anwendungen
  nach Klasse I erweitert.
  Somit dĂŒrfen diese Spannstahllitzen jetzt auch fĂŒr das Vorspannen von BetonbrĂŒcken und zur
  Herstellung von Felsankern eingesetzt werden.

  Die neuen Zulassungsunterlagen und Übereinstimmungszertifikate sind in unserem
  Service-Bereich fĂŒr Sie als Download verfĂŒgbar.




02.08.2021
Im Mai hatte die chinesische Regierung Rabatte auf Steuern und Abgaben fĂŒr Stahlexporte gestrichen, um auf diese Art und Weise KapazitĂ€ten veralteter Produktionsanlagen aus dem Markt nehmen zu können. Grund hierfĂŒr sind die Bestrebungen Chinas, die Emissionen aus alten Hochofenwerken, die die Umwelt besonders geschĂ€digt haben, zu senken.
Nachdem dies offenbar nicht die gewĂŒnschten Effekte hatte, hat China mit Wirkung zum 01.08.2021 die Exportabgaben fĂŒr Roheisen und auf bestimmte, fĂŒr die Stahlherstellung nötige Legierungen drastisch angehoben. Zum Teil sind die Abgaben verdoppelt worden. DarĂŒber hinaus wurden auch fĂŒr weitere Stahlerzeugnisse die ErmĂ€ĂŸigungen auf die Exportzölle abgeschafft.
Dies wird voraussichtlich dazu fĂŒhren, daß weniger Roheisen und Stahlprodukte in China produziert werden und somit die KapazitĂ€ten veralteter Stahlwerke vom Markt genommen werden können.
Als Folge hiervon sind die Notierungen fĂŒr Eisenerz zurĂŒckgegangen, weil die betroffenen Werke ihre VorrĂ€te an Eisenerz und Kokskohle noch vor der Stillegung zu Geld machen wollten.
Mittelfristig wird diese Entwicklung bei den Erwartungen an das chinesische Wirtschaftswachstum aber dafĂŒr sorgen, daß China mehr Stahl und Stahlprodukte wird importieren mĂŒssen, sodaß die Lage auf den StahlmĂ€rkte weiterhin unter Druck bleiben könnte.
Eine nachhaltige Entspannung auf den Rohstoff- und StahlmĂ€rkten dĂŒrfte also in absehbarer Zeit nicht zu erwarten sein.
 

26.07.2021
Wir hatten ja kĂŒrzlich auf die zu erwartenden LieferengpĂ€sse aufgrund der Werksferien hingewiesen.
Wir möchten daher nochmals darauf hinweisen, daß in vielen ProduktionsstĂ€tten nicht oder nur mit eingeschrĂ€nkter KapazitĂ€t gearbeitet werden kann
Es ist daher nur bedingt möglich, exakte Liefertermine fĂŒr NeuauftrĂ€ge zu erhalten, sofern dieses Material bei den Werken noch vorrĂ€tig ist. Da die Werke immer noch damit beschĂ€ftigt sind, AuftragsrĂŒckstĂ€nde zur Auslieferung zu bringen, ist je nach Material mit Lieferzeiten von bis zu 8 Wochen fĂŒr NeuauftrĂ€ge zu rechnen.
Auch die teilweise ausgebliebene Vormaterialversorgung durch die Hochwassersituation hat ihr Übriges dazu beigetragen.
Bestehende AuftrĂ€ge werden aktuell zwar ratierlich abgearbeitet, jedoch ist auch hier derzeit die ausbleibende Produktion spĂŒrbar, sodaß in vielen FĂ€llen weiterhin Geduld nötig ist.
Auch hat sich die Frachtsituation nicht gebessert, weil auch bei Speditionen die Urlaubszeit die möglichen TransportkapazitÀten stark einschrÀnkt.

Aktuell ist noch nicht absehbar, wann sich die Versorgungs-, Produktions- und Transportsituation wieder so normalisiert hat, daß man mit regulĂ€ren Lieferzeiten rechnen kann.
 

16.07.2021
Die starken RegenfĂ€lle der letzten Tage haben die PegelstĂ€nde der schiffbaren FlĂŒsse im Westen Deutschlands so stark ansteigen lassen, daß Transporte auf Rhein, Ruhr und Mosel aktuell nicht mehr möglich sind.
Dies trifft eine ganze Reihe von Stahlwerken und Weiterverarbeitern, die auf die Versorgung mit Rohstoffen und Vormaterial ĂŒber die Wasserwege angewiesen sind.
Es ist auch nicht auszuschließen, daß bei weiter steigenden WasserstĂ€nden ProduktionsstĂ€tten in FlußnĂ€he unter Wasser stehen könnten.
Diese Hochwasserlage wird die Versorgung von Herstellungs- und Verarbeitungsbetrieben fĂŒr Ringmaterial WR, Ringmaterial KR. Betonstahl-Lagermatten und Listenmatten weiter verschlechtern, weil diesen Betrieben durch das Ausbleiben von Walzdrahtlieferungen die Produktionsgrundlage fehlt.
FĂŒr die nĂ€chsten Wochen muß daher weiterhin mit lĂ€nger werdenden Lieferfristen gerechnet werden. Inwieweit sich dies auch auf die sowieso schon angespannte Preissituation auswirkt, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vorhergesagt werden.
 

05.07.2021
Die Versorgungslage mit BewehrungsstÀhlen ist nach wie vor angespannt.

Angesichts der Masse an AuftrÀgen, die die Stahlwerke und Weiterverarbeiter derzeit abzuarbeiten haben, reichen die KapazitÀten in der Produktion und mittlerweile auch bei den Spediteuren nicht mehr aus, um AuftrÀge kurzfristig zur Auslieferung zu bringen. Je nach Produkt ist mit Lieferzeiten von mehreren Wochen zu rechnen.
Hinzu kommt, daß bei einigen Herstellerwerken nun auch die Werksferien anstehen oder nur mit beschrĂ€nkter KapazitĂ€t produziert werden kann, da deren Mitarbeiter ebenfalls teilweise im Urlaub sind.

In den nÀchsten Wochen ist also weiterhin mit eingeschrÀnkten Liefermöglichkeiten und teilweise VersorgungsengpÀssen zu rechnen.

Wir können daher nach wie vor unseren Kunden nur raten, AuftrĂ€ge kurzfristig zu spezifizieren, damit diese AuftrĂ€ge dann fĂŒr die Produktions- und Frachtplanung einfließen können. Dies ist aber keine GewĂ€hr, daß das Material dann auch zum gewĂŒnschten Zeitpunkt verfĂŒgbar und auch ein Spediteur gefunden ist.
Insoweit ist immer noch viel Geduld und eine Planung ĂŒber die Sommerferien hinaus gefragt.
 

18.06.2021
Wie letzte Woche angedeutet, sind die neuen Safeguard-Quoten fĂŒr den Zeitraum bis zum 30.06.2024 mit Wirkung ab dem 01.07.2021 festgelegt worden.
Die Quoten wurden um 3% erhöht; ansonsten sind alle Regelungen und somit auch ggf. Strafzölle unverÀndert geblieben.
Bei vielen Marktteilnehmern ist die VerlĂ€ngerung der Quoten angesichts der derzeitigen Marktsituation auf UnverstĂ€ndnis getroffen, jedoch wurde zum Ausdruck gebracht, daß sich die VerhĂ€ltnisse auch irgendwann wieder normalisieren werden und es dann den europĂ€ischen Wirtschaftsraum vor Dumping-Mengen aus dem Nicht-EU-Ausland zu schĂŒtzen gilt. Schließlich geht es ja auch um viele Industriestandorte und ArbeitskrĂ€fte in der EU, die ansonsten in Gefahr geraten wĂŒrden, wie dies vor einigen Jahren noch der Fall war.
 

11.06.2021
Die EuropĂ€ische Kommission hat der Welthandelsorganisation WTO mitgeteilt, daß die zum 30.06.2021 auslaufenden Regelungen ĂŒber ImportbeschrĂ€nkungen verschiedener Handelsprodukte (darunter auch Stahl) bis 2024 verlĂ€ngert werden sollen. Vorgesehen ist allenfalls eine jĂ€hrliche Anpassung der Quoten um 3%.
Wir werden Sie informieren, sobald die offiziellen Verlautbarungen und Quotierungen feststehen.
 

31.05.2021
Ganz bewußt haben wir in den letzten Wochen uns nicht mit News zu Wort gemeldet, weil diese nur weitere Materialverknappungen und Preissteigerungen zum Inhalt gehabt hĂ€tten. Dies hĂ€tte mit ziemlicher Sicherheit zu weiteren PanikkĂ€ufen gefĂŒhrt, die die angespannte Marktlage zusĂ€tzlich belastet hĂ€tten.
Wir haben es daher vorgezogen, im persönlichen GesprĂ€ch mit unseren Kunden und GeschĂ€ftsfreunden die aktuelle Marktentwicklung zu erörtern, um nicht unnötig Unruhe in den Markt zu bringen. HierfĂŒr haben andere ja schon in ausreichendem Maße gesorgt.

Dennoch wollen wir heute wieder einmal einen aktuellen Ausblick wagen.
ZunÀchst : Ja, es gibt noch Betonstahl. Und es gibt eigentlich sogar genug Betonstahl.
Allerdings verhĂ€lt es sich derzeit so, daß das teils ungebremste Kaufverhalten einiger Marktteilnehmer, das sehr an die HamsterkĂ€ufe von Klopapier im letzten Jahr erinnert, nicht nur die Stahl- und Walzwerke sowie Weiterverarbeiter an die Grenzen der ProduktionskapazitĂ€ten gebracht hat sondern auch diese Mengen mangels Frachtraum nicht zeitgerecht zur Auslieferung gebracht werden konnten.
Dies hat dann natĂŒrlich auch zu weiter steigenden Preisen gefĂŒhrt und diese Entwicklung hĂ€lt derzeit noch an und wird die Marktteilnehmer, die nicht rechtzeitig disponiert oder entsprechende Lagermöglichkeiten haben, wohl irgendwann in Schwierigkeiten bringen.

Von daher möchten wir an Sie appellieren, mit Weitblick Ihren Bedarf zu disponieren, um die Preise nicht weiter in die Höhe zu treiben und die Versorgungssituation weiterhin angespannt zu lassen. Dann können dringende BedarfsfĂ€lle auch wieder in ĂŒberschaubaren LieferzeitrĂ€umen ausgeliefert werden.

Wir werden in den letzten Tagen oft gefragt, wie die derzeitige Situation weitergeht und wann die Preissteigerungen zum Stillstand kommen werden. Hierauf gibt es keine seriöse Antwort, zumal ein großer Einfluß auf die hiesige Versorgungssituation dadurch ausgeĂŒbt wird, daß aktuell kein Importdruck besteht, da besonders die asiatischen MĂ€rkte nach wie vor große Mengen aus Europa abziehen und selbst die USA mit einer langsam wieder anspringenden Konjunktur an den Markt zurĂŒckkehren. Auch ist die Baukonjunktur in Exportnationen mittlerweile wieder so gut, daß hier keine oder nur wenig Notwendigkeit besteht, Stahlmengen nach Europa zu exportieren.

Von daher können wir Ihnen nur anraten, nicht zu spekulieren sondern auf Basis der jeweils aktuellen Wiederbeschaffungspreise zu kalkulieren.
Auch weiterhin stehen wir Ihnen im persönlichen GesprĂ€ch gerne fĂŒr weitere Informationen und EinschĂ€tzungen unsererseits zur VerfĂŒgung.
 

07.05.2021
Wir hatten in den letzten Wochen ja regelmĂ€ĂŸig ĂŒber die Verknappung von Vormaterial und daraus resultierend verlĂ€ngerte Lieferzeiten und steigende Preise fĂŒr BewehrungsstĂ€hle berichtet.
Da auch andere europĂ€ische Staaten und insbesondere die asiatischen Staaten zunehmend Vormaterialien und Fertigprodukte suchen, sorgt dies weiter fĂŒr eine knappe Vormaterialversorgung der Hersteller.
Diese Entwicklung hĂ€lt nicht nur an, sie beschleunigt sich derzeit auch noch. Ein Grund hierfĂŒr ist sicherlich auch eine gewisse “HamstermentalitĂ€t”, denn aktuell haben viele Kunden wegen befĂŒrchteter LieferengpĂ€sse ĂŒberdurchschnittlich viel Material geordert, was die Produktions- und LieferfĂ€higkeit der Herstellerwerke sehr strapaziert und damit auch fĂŒr weiter stark ansteigende Materialpreise sorgt.
Die Eisenerzpreise, die seit dem letzten Jahr kontinuierlich angestiegen sind, haben diese Woche das “Allzeit-Hoch” aus dem Jahr 2011 ĂŒbertroffen und ein Ende dieser Entwicklung ist derzeit noch nicht in Sicht (siehe nachfolgende Graphik).
Auch Stahlschrott hat sich in den letzten Wochen kontinuierlich verteuert, sodaß in den nĂ€chsten Wochen auch weiterhin mit steigenden Stahlpreisen zu rechnen ist.

Eisenerzpreise 2021

Graphik : Entwicklung der Eisenerzpreise Januar bis Anfang Mai 2021
















Wir empfehlen unsere Kunden, die erteilten AuftrĂ€ge rechtzeitig und unter der BerĂŒcksichtigung der verlĂ€ngerten Lieferzeiten abzurufen, damit eine Versorgung gesichert werden kann.

28.04.2021
Presseberichten zufolge hat die indische Regierung die temporÀre Stillegung von Stahlproduktionen angeordnet.
Grund hierfĂŒr sei zum einen der Bedarf an Sauerstoff fĂŒr die Versorgung von Covid-Erkrankten, der ebenfalls fĂŒr die Produktion in Stahlwerken benötigt wird und zum anderen solle hiermit die LuftqualitĂ€t verbessert werden, um die Belastung fĂŒr Erkrankte zu verringern.
Da Indien einer der grĂ¶ĂŸten Stahlproduzenten der Welt ist, kann noch nicht abgesehen werden, welche Auswirkung dies auf die globalen StahlmĂ€rkte haben wird.
Zusammen mit der heutigen AnkĂŒndigung des chinesischen Finanzministeriums (siehe vorherige Mitteilung) bergen solche Maßnahmen angesichts des derzeit steigenden Stahlverbrauchs unter UmstĂ€nden große Risiken fĂŒr die weltweite Versorgung mit Stahlprodukten. FĂŒr manche Produkte (besonders Bleche und nichtrostende StĂ€hle) werden bereits heute Walz- und Liefertermine im SpĂ€therbst und Winter genannt.
 

28.04.2021
China hat am heutigen Tage verkĂŒndet, daß die bislang gewĂ€hrten NachlĂ€sse auf die staatliche Mehrwertsteuer fĂŒr Exporte mit Wirkung vom 01. Mai entfallen.
DarĂŒber hinaus sollen Importzölle auf verschiedene Produkte, darunter auch Stahl und Schrott zum selben Termin entfallen.
Mit diesen Maßnahmen will China den inlĂ€ndischen Markt stĂ€rken und hierfĂŒr mehr Importe von Rohstoffen und Fertigwaren in Anspruch nehmen und im Gegenzug weniger Waren exportieren.
Dies könnte die aktuell angespannte Situation auf den StahlmĂ€rkten zusĂ€tzlich anheizen und fĂŒr weitere Verknappung bestimmter StĂ€hle und damit verbunden Preiserhöhungen sorgen.
 

26.04.2021
FĂŒr den Monat Mai wird allgemein von zumindest stabilen, durchaus aber auch weiterhin steigenden Materialpreisen fĂŒr BetonstĂ€hle ausgegangen. Die Versorgungssituation hat sich nicht gebessert, sodaß weiterhin mit lĂ€ngeren Lieferzeiten zu rechnen ist.
Insbesondere die internationale Nachfrage nach Stahlprodukten sorgt nach wie vor fĂŒr die aktuelle Preissituation und es ist nicht absehbar, wann sich diese Lage wieder beruhigt.
 

19.04.2021
Aus den Medien und der Presse war in den letzten Tagen ja zu erfahren, daß neben Stahlprodukten auch immer mehr EngpĂ€sse bei der Beschaffung von Holz und DĂ€mmstoffen auftreten.
Diese Tatsache spiegelt auch die seit Wochen bekannte RealitĂ€t wider, daß es nach wie vor lĂ€ngere Lieferzeiten aufgrund der starken Nachfrage nach Betonstahl und Baustahlmatten gibt. Insbesondere bei Betonstahl im Ring und Baustahlgewebematten haben sich die Lieferzeiten nochmals verlĂ€ngert. FĂŒr Listenmatten, die speziell auf Kundenwunsch geschweißt werden, muß derzeit mit 4-5 Wochen Produktionsvorlauf gerechnet werden.
Auch bei Frachtraum in bestimmte Regionen ist die Beschaffung von SattelzĂŒgen schwieriger geworden.
Wir empfehlen unseren Kunden, AuftrÀge rechtzeitig zu spezifizieren, damit eine halbwegs termingerechte Belieferung möglich ist.
 

14.04.2021
Die Polizei warnt vor gefÀlschten SMS, die neuerdings im Umlauf sind und Schadsoftware auf Mobiltelefonen und Tablets einschleusen könnten.
Es handelt sich zumeist um SMS, in deren Text angegeben ist, daß ein Paket angekĂŒndigt ist und man die Nachverfolgung fĂŒr dieses Paket aufrufen soll. Ein Klick auf den beigefĂŒgten Link kann auf den MobilgerĂ€ten eine Schadsoftware installieren, die dann die SMS an alle im Kontaktordner gespeicherten Mobilfunknummern weiterleitet.
Die Polizei rĂ€t, nicht auf diese Links zu klicken und diese SMS umgehend zu löschen, da Paketdienstleister gewöhnlich ihre Nachverfolgung mit den entsprechenden nachprĂŒfbaren Daten per eMail und nicht per SMS schicken. Weiterhin empfiehlt die Polizei, in den Systemeinstellungen der MobilgerĂ€ten eine Drittanbietersperre fĂŒr Apps zu aktivieren, um die versehentliche Installation solcher Schadsoftware zu unterbinden.
 

06.04.2021
Die Walzdrahtpreise haben fĂŒr den Monat April erneut leicht angezogen.
Somit dĂŒrften Spekulationen ĂŒber kurzfristige Preissenkungen fĂŒr Walzdrahtprodukte wie Baustahlmatten, Ringmaterial KR oder GittertrĂ€ger kaum realistisch sein.
Auch fĂŒr warmgewalzte Coils wurden bereits von mehreren Stahlwerken leichte Preiserhöhungen fĂŒr den April angekĂŒndigt. Bei Ringmaterial WR ist nach wie vor die Versorgungssituation teilweise angespannt, da ein deutscher Hersteller nach einer Produktionsumstellung nach wie vor technische Probleme hat und somit nicht die vollen ProduktionskapazitĂ€ten zur VerfĂŒgung stehen.
 

31.03.2021
Entweder war es nur ein verfrĂŒhter Aprilscherz oder die Meldung war Ă€hnlich einem Virus zu schnell aus einem Marketing-Labor entfleucht. Am gestrigen Tage hat eine angebliche Pressemitteilung von Volkswagen fĂŒr reichlich Verwirrung gesorgt.
Mit der MarkteinfĂŒhrung des neuen, elektrisch angetriebenen PKW “ID4” wolle Volkswagen sich in den USA nun in “Voltswagen of America” umbenennen. Netter Scherz aber wohl kaum realistisch.
VW hat sich mittlerweile fĂŒr diese irrefĂŒhrende Pressemitteilung entschuldigt.
 

29.03.2021
Nach fast einer Woche der Blockade ist es den BergungskrÀften gelungen, das im Suezkanal auf Grund gelaufene Containerschiff wieder freizubekommen und damit die Durchfahrt durch den Kanal wieder zu ermöglichen.
Mehr als 350 Schiffe hatten seit einer Woche auf ihre Weiterfahrt warten mĂŒssen und viele Warenströme und Lieferketten sind durch die Verzögerung betroffen. Manche Warenlieferung soll sich durch die Havarie um bis zu 6 Wochen verzögern.
Der genaue Schaden lĂ€ĂŸt sich nicht beziffern, jedoch geht die Allianz-Versicherung von einer Schadenhöhe von 6-10 Milliarden Dollar pro Woche aus.
Als besonderes Problem wird nun eine Verknappung von Containern fĂŒr die Seefracht angesehen, denn durch die Verzögerungen bei der Zustellung der schwimmenden Waren fehlen diese Container nun fĂŒr AnschlußauftrĂ€ge.
Erschwerend kommt hinzu, daß es offenbar nur noch 2 chinesische Firmen gibt, die Überseecontainer herstellen und so dieser Mangel nicht kurzfristig behoben werden kann.
 

24.03.2021
Auf der gestrigen Videokonferenz der Bundesregierung und der MinisterprĂ€sidenten wurden der GrĂŒndonnerstag und der Ostersamstag als sogenannte “Ruhetage” festgelegt, an denen alle fast GeschĂ€fte geschlossen bleiben sollten.
Dies hĂ€tte bedeutet, daß auch die Firma Lotter und somit auch das VerkaufsbĂŒro in Frankfurt wie auch die Betriebe unserer Kunden geschlossen geblieben und an diesen Tagen folglich auch keine Warenlieferungen an unsere Kunden möglich gewesen wĂ€ren.
Heute nun hat Bundeskanzlerin Merkel verfĂŒgt, daß aufgrund der Kurzfristigkeit und kaum umzusetzenden Maßnahmen von diesen “Ruhetagen” nun doch Abstand genommen wird.
Die fĂŒr den 01.04.2021 eingetakteten Lieferungen werden also wie erwartet ausgeliefert und unser VerkaufsbĂŒro steht Ihnen auch an diesem Tage vollumfĂ€nglich zur VerfĂŒgung.
 

23.03.2021
Eines der grĂ¶ĂŸten Containerschiffe der Welt ist gestern im Suezkanal, der das rote Meer und das Mittelmeer verbindet und eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt ist, auf Grund gelaufen.
Die 400 m lange und 59 m breite “
MV Ever Given” einer taiwanesischen Reederei ist in einem Sandsturm und wegen eines Stromausfalls an Bord manövrierunfĂ€hig geworden und wurde durch die starken Winde im Kanal quergestellt, sodaß der Suezkanal auf seiner gesamten Breite durch das nun teilweise auf Sand liegende Schiff blockiert ist.
Infolge dieser Blockade haben die internationalen Ölpreise angezogen.
Es ist noch nicht klar, wie lange die Bergung in Anspruch nehmen wird und wann diese Route wieder befahrbar sein wird.
Fest steht, daß bereits jetzt ĂŒber 100 Schiffe vor und hinter der Blockade liegen und auf die Weiterfahrt warten und somit die geladenen Waren nur mit erheblicher Verzögerung die EmpfĂ€nger erreichen werden.
Inwieweit hiervon auch Stahl-, Erz- und Schrottlieferungen betroffen sind, lĂ€ĂŸt sich aktuell noch nicht feststellen.
 

15.03.2021
Die Schrottpreise fĂŒr den Monat MĂ€rz haben wieder spĂŒrbar angezogen und die “Delle” aus dem Februar mehr als ausgeglichen. Es ist daher weiterhin von  stabilen Preisen auf hohem Niveau oder eventuell auch noch leichten Preissteigerungen auszugehen.
Die Versorgungssituation mit BewehrungsstÀhlen ist auch weiterhin etwas angespannt.
Die NachfragetĂ€tigkeit und der Verbrauch sind immer noch auf einem recht hohen Niveau, sodaß die Herstellerwerke zumeist direkt aus der Produktion ausliefern und keine Werkslager in großem Umfang anlegen können.
Auch Walzdraht ist nach wie vor etwas knapp, sodaß insbesondere bei Baustahlmatten und auch Ringmaterial mit verlĂ€ngerten Lieferzeiten zu rechnen ist.
Es wird auch zunehmend ĂŒber die schwierige Beschaffung von geeignetem Frachtraum geklagt, sodaß sich hierdurch auch die Lieferzeiten unter UmstĂ€nden je nach Destination etwas verlĂ€ngern. Die in den letzten Wochen gestiegenen Kraftstoffpreise werden zudem in absehbarer Zeit zu Preiserhöhungen bei den Frachtraten fĂŒhren.

Insgesamt ist in den nÀchsten Wochen also mit einer unverÀnderten oder leicht ansteigenden Preissituation mit etwas lÀngeren Lieferzeiten auszugehen.
 

01.03.2021
Wir hatten ja bereits kĂŒrzlich darauf hingewiesen, daß es aktuell keinen nachvollziehbaren Grund gibt, auf nachhaltig sinkende Vormaterial- und Betonstahlpreise zu spekulieren.
Nach dem Ende des chinesischen Neujahrsfestes haben nun auch auf den internationalen RohstoffmĂ€rkten die Preise wieder angezogen und man muß davon ausgehen, daß dies auch Auswirkungen auf die Stahlpreise in Europa haben wird. Die ersten Stahlproduzenten haben infolge dessen auch bereits fĂŒr diese Woche die RĂŒcknahme von ausstehenden Angeboten sowie die ersten Preiserhöhungen angekĂŒndigt.
Die Walzdrahtversorgung weiterverarbeitender Betriebe hat sich nur leicht verbessert, sodaß nach wie vor mit verlĂ€ngerten Lieferzeiten wegen der mangelnden Sortierung zu rechnen ist.
Auch wird aktuell von verlÀngerten Lieferzeiten von Ringmaterial wegen der starken Nachfrage berichtet.
 

15.02.2021
Nach wie vor ist die Versorgungssituation von weiterverarbeitenden Betrieben nicht zufriedenstellend.
Insbesondere ProduktionsstĂ€tten von Lagermatten haben nach wie vor erhebliche RĂŒckstĂ€nde bei Walzdrahtlieferungen, sodaß die Sortierung immer noch nicht gegeben ist. Es ist daher auch in den nĂ€chsten Tagen weiterhin mit Verzögerungen bei der Belieferung mit Walzdrahtprodukten wie z.B. Baustahlmatten und Ringmaterial KR zu rechnen.
 

01.02.2021
Die Schrottpreise hatten sich in den letzten beiden Wochen etwas stabilisiert und regional in EinzelfĂ€llen sogar leicht nachgegeben. Dies hat bei einigen Marktteilnehmern zu Spekulationen gefĂŒhrt, die aktuell aber nicht nachvollziehbar sind, zumal die Stahlwerke ihren Auftragsbestand aus den zuvor gekauften Schrottmengen zu höheren Preisen erschmelzen mĂŒssen. Solche Spekulationen auf nachhaltig fallende Schrott- und Stahlpreise sind aktuell nicht nachvollziehbar.
Eine Entwicklung, dies sich aber in den nÀchsten Wochen gegenteilig auswirken könnte, ist die derzeitige Hochwassersituation in Deutschland.
Da Schrott und Walzdraht zu einem bedeutenden Teil ĂŒber die Binnenschifffahrt zu den Werken und VerarbeitungsstĂ€tten transportiert wird, ist es bereits zu den ersten EngpĂ€ssen gekommen.
Auch hat sich Frachtraum in der Seeschifffahrt verteuert, weil durch die gute Konjunktur in Asien ein erhöhter Bedarf an Frachtraum auf See besteht.
Walzdrahtverarbeitende ProduktionsstĂ€tten haben bereits verlauten lassen, daß aufgrund ausbleibender Lieferungen von Vormaterial die Produktion von Endprodukten wie z.B. Ringmaterial KR und Betonstahlmatten sich die Liefertermine nicht unerheblich verlĂ€ngern bzw. man will aktuell keine neuen AuftrĂ€ge annehmen, von denen man nicht weiß, daß man sie zeit- und mengenmĂ€ĂŸig erfĂŒllen kann.
 

26.01.2021
Das EU-Parlament hat letzte Woche Regelungen verabschiedet, die die VerhÀngung von Strafzöllen auf auslÀndische Waren unabhÀngig von Entscheidungen der Welthandelsorganisation (WTO) ermöglicht. Die kurzfristige Zustimmung des EU-Ministerrates gilt als sicher.
Diese Regelungen sind eine Reaktion auf die Berufung von zwei US-Juristen in das WTO-Berufungsgericht, aufgrund dessen mit einer Blockadehaltung der Amerikaner bei WTO-Entscheidungen ĂŒber Strafzölle gerechnet werden muß.
 

25.01.2021
Das chinesische Handelsministerium hat neue Verordnungen in Kraft gesetzt, nach denen sowohl chinesische als auch auslĂ€ndische Unternehmen mit Strafen belegt werden können, sofern sich diese HandelsbeschrĂ€nkungen oder Sanktionen, die von den USA verhĂ€ngt worden sind, unterwerfen. Mit diesen Verordnungen sollen inlĂ€ndische, chinesische Unternehmen gegen auslĂ€ndische Sanktionen geschĂŒtzt werden.
Seitens der deutschen Wirtschaft wird befĂŒrchtet, daß man kĂŒnftig zwischen amerikanischen und chinesischen StĂŒhlen sitzen könne und sich fĂŒr eine der beiden Seiten entscheiden und hierzu abwĂ€gen mĂŒsse, welche Sanktionen “preiswerter” sein könnten.
 

25.01.2021
Die Rohstoffpreise sind nach wie vor auf einem hohen Niveau stabil.
Entsprechend haben sich auch die Stahlpreise in den letzten beiden Wochen auf einem nahezu gleichbleibenden Niveau stabilisiert.
Es wird aber zunehmend von Werksseite berichtet, daß Abmessungen bei Betonstahl oder Sorten bei Betonstahlmatten derzeit nicht oder nur mit lĂ€ngeren Lieferzeiten verfĂŒgbar sind. Hintergrund hierfĂŒr ist die nach wie vor gute NachfragetĂ€tigkeit und die noch auszuliefernden Abrufe der letzten Wochen sowie eine Knappheit an Walzdraht fĂŒr die Herstellung von Ringmaterial KR, Baustahlmatten und GittertrĂ€gern.

In der letzten Woche wurde von Schrottkontrakten berichtet, die leicht unter den Vorwochen notiert hatten. Dies lag vor allem auch darin begrĂŒndet, daß die chinesischen HĂ€fen momentan ĂŒberfĂŒllt sind und Schiffe nicht gelöscht werden können. Entsprechend wurde Schrottladungen zu etwas gĂŒnstigeren Konditionen zu anderen Destinationen auf der Welt umgeleitet. Es ist aber davon auszugehen, daß dies nur ein kurzfristiger Effekt sein wird, sodaß die Schrottpreise kurzfristig wieder steigen könnten.
Mit einer nachhaltigen Entspannung der Preissituation fĂŒr Betonstahl und Betonstahlmatten ist nach wie vor in den nĂ€chsten Tagen und Wochen nicht zu rechnen.
 

05.01.2021
Die russische Regierung plant, zum 01.02.2021 die bereits bestehende Exportsteuer auf Schrott zu verdreifachen.
Mit diesem Schritt sollen Schrottexporte so weit verteuert werden, daß die im Inland dringend benötigten Schrottmengen eher in Russland verbleiben als ins Ausland exportiert zu werden.
Die Maßnahme soll zunĂ€chst fĂŒr ein halbes Jahr gelten.
 

04.01.2021
Die Preissituation hat sich insbesondere aufgrund der starken Nachfrage aus dem asiatischen Raum ĂŒber die Jahreswende weiter verschĂ€rft. Aber auch die inlĂ€ndische Nachfrage nach Betonstahl ist nach wie vor auf hohem Niveau, weil auch die Bauwirtschaft bislang sehr robust durch die Pandemie-Krise gekommen ist und entsprechend der Bedarf an Betonstahl und Baustahlmatten nach wie vor hoch ist.
Bei einigen Bewehrungsprodukten ist mittlerweile eine Verdoppelung der Grundpreise seit November 2020 zu beobachten. Legierungselemente fĂŒr nichtrostende StĂ€hle erfahren derzeit ebenfalls massive Preiserhöhungen.

Auch muß fĂŒr einige Produkte nach wie vor mit lĂ€ngeren Lieferzeiten gerechnet werden.
Wir empfehlen unseren Kunden daher, AbrufauftrÀge kurzfristig einzuteilen, damit die Materialversorgung sichergestellt ist.
 

14.12.2020
Die Rohstoffpreise befinden sich nach wie vor auf einem steilen Weg nach oben.
Entsprechend steigen auch die Betonstahlpreise derzeit tÀglich weiter an.
Einige Herstellerwerke können angesichts der unklaren Versorgungssituation und der nicht vorhersehbaren Preisentwicklung der nÀchsten Wochen aktuell keine Preise mehr abgeben und keine AuftrÀge mehr buchen.
Insbesondere bei Bewehrungsprodukten, die aus Walzdraht hergestellt werden (Lager- und Listenmatten, Bewehrungsdraht und GittertrĂ€ger) ist nicht auszuschließen, daß es im Januar zu LieferengpĂ€ssen kommen könnte.
Das Buchungsverhalten vieler Marktteilnehmer heizt diese Entwicklung noch zusĂ€tzlich an, sodaß hierdurch zusĂ€tzlicher Druck entsteht.
Es ist zu vermuten, daß in den nĂ€chsten Wochen keine Entspannung zu erwarten ist.
 

07.12.2020
Rohstoffe zur Stahlherstellung erleben dieser Tage ungeahnte HöhenflĂŒge.
Eisenerz hat am Wochenende mit ĂŒber $/to 140 einen neuen Höchststand der letzten 5 Jahre erreicht.
Auch Schrott ist momentan nicht stĂ€ndig in der gewĂŒnschten QualitĂ€t und Menge verfĂŒgbar, sodaß die Preise hier auch ansteigen.
Die GrĂŒnde hierfĂŒr sind sicherlich vielfĂ€ltig aber vor allem darin zu suchen, daß der schwĂ€chelnde Automobilabsatz dieses Jahr dazu gefĂŒhrt hat, daß weniger Altautos verschrottet worden sind und auch AltgerĂ€te von KonsumgĂŒtern sind dieses Jahr weniger dem Schrottkreislauf zugefĂŒhrt worden. Aber auch die stark anziehende Konjunktur und damit Stahlproduktion in Asien und hierbei vor allem in China sorgt fĂŒr eine wachsende Nachfrage nach diesen Rohstoffen bei geringerem Angebot.
Es ist in den nÀchsten Wochen daher bei gleichbleibend hohem Bedarf mit weiterhin steigenden Rohstoff- und somit auch höheren Stahlpreisen zu rechnen.
 

27.11.2020
Im Jahr 2018 hatte China die Einfuhr von bis zu 32 verschiedenen festen Wert- und Abfallstoffen - darunter auch Stahl- und Kupferschrott - unterbunden. Grund hierfĂŒr waren neue QualitĂ€tsanforderungen an die Zusammensetzung von festen AbfĂ€llen und Schrott und auch, daß man mit einer solchen Maßnahme den Druck auf die internationalen MĂ€rkte ausĂŒben wollte.
Vorgestern haben mehrere chinesische Ministerien und Kommissionen die EinfuhrbeschrĂ€nkungen fĂŒr diese Wertstoffe und festen AbfĂ€lle zum Jahresende beendet, sodaß mit dem Beginn des nĂ€chsten Jahres die chinesische Wirtschaft wieder ohne BeschrĂ€nkungen diese Stoffe importieren darf.
Da sich die chinesische Stahlindustrie in den letzten Jahren immer stĂ€rker auf die Stahlherstellung in Elektrostahlwerken verlegt hat, wird damit gerechnet, daß China in Zukunft wesentlich mehr Stahlschrott auf den internationalen MĂ€rkten kaufen wird, da das Schrottaufkommen in China selbst nicht zur Deckung des Bedarfs ausreicht.
Der verstĂ€rkte Bedarf an Eisenerz in China hatte in den letzten Wochen zu einem wieder ansteigenden Eisenerzpreis auf den internationalen MĂ€rkten gefĂŒhrt.
Auch andere asiatische Staaten haben, da dort die Corona-Pandemie besser im Griff ist, ihre Wirtschaftsleitung und Produktion wieder angehoben und dadurch ebenfalls einen erhöhten Bedarf an Eisenerz, Kokskohle und Schrott.
Es wird auch allgemein angenommen, daß infolge der zu erwartenden Schrottimporte asiatischer Staaten - vor allem aber Chinas - den internationalen MĂ€rkten und damit auch der europĂ€ischen Stahlindustrie weniger Schrott fĂŒr die Stahlherstellung zur VerfĂŒgung stehen wird, was sich auch in steigenden Schrottpreisen und letzten Endes damit auch in steigenden Stahlpreisen niederschlagen wird.
Die Ansicht einiger Marktteilnehmer, daß bedingt durch die Pandemie und die nun anstehenden Wintermonate die Stahlpreise unter Druck geraten und kurzfristig wieder sinken könnten, lĂ€ĂŸt sich angesichts der hier beschriebenen Parameter kaum nachvollziehen.
 

25.11.2020
Wie bereits letzte Woche angedeutet haben die Stahlwerke der aktuellen Entwicklung auf den weltweiten RohstoffmĂ€rkten Rechnung getragen und ihre Preise fĂŒr Betonstahl und Drahtprodukte spĂŒrbar angehoben. Die GrĂŒnde hierfĂŒr sind nach wie vor vor allem darin zu suchen, daß die asiatischen MĂ€rkte - und hier vor allem China - eine Belebung ihrer Wirtschaft erleben und ihre Stahlproduktion wieder hochgefahren und somit einen erhöhten Bedarf an Eisenerz, Kokskohle und Stahlschrott haben.
Da aber auch die Bauwirtschaft in Deutschland nach wie vor auf einem hohen Niveau arbeitet, ist auch hierzulande eine weiterhin starke Nachfrage nach BewehrungsstĂ€hlen zu verzeichnen. Entscheidend hierbei ist aber auch, daß es sich bei den aktuellen StahlkĂ€ufen nicht nur um spekulative Bevorratung sondern in der Regel um tatsĂ€chlichen Bedarf zur Abdeckung des Auftragsbestandes und der laufenden Produktion handelt.
Es ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzusehen, wie die Preisentwicklung in den nĂ€chsten Wochen sein wird. Solange die asiatischen MĂ€rkte aber große Mengen an Rohstoffen aufnehmen, ist in Europa mit weiterhin stabilen und steigenden Preisen zu rechnen.
 

18.11.2020
Aufgrund der nach wie vor großen Nachfrage nach Schrott und Walzdraht seitens der Stahlwerke und Weiterverarbeiter werden die Schrottpreise nach jetzigem Stand weiter ansteigen und in der VerfĂŒgbarkeit weiterhin unter Druck stehen.
Insbesondere die wieder auflebende Konjunktur in Asien sorgt dafĂŒr, daß entsprechende Mengen in diese MĂ€rkte geliefert werden und fĂŒr den europĂ€ischen Stahlmarkt nicht zur VerfĂŒgung stehen.
Entsprechend muß davon ausgegangen werden, daß die Preise fĂŒr Betonstahl und Baustahlmatten ebenfalls weiter ansteigen werden.
 

09.11.2020
Auch an der Stahlindustrie geht die Corona-Pandemie nicht spurlos vorbei.
Die ersten Herstellerwerke und Weiterverarbeiter berichten ĂŒber Corona-FĂ€lle in den Produktionsbetrieben.
Bislang konnten die AusfĂ€lle durch Infektionen und QuarantĂ€ne-Maßnahmen bei den Mitarbeitern dieser Betriebe durch Umschichtungen aufgefangen werden. Gerade bei Produkten, die arbeitsintensiv sind und nicht durch Maschinen vollautomatisch vorgenommen werden können, ist daher in den nĂ€chsten Wochen bei gleichbleibender Infektionssituation mit verlĂ€ngerten Lieferzeiten zu rechnen.

Es ist aber nach aktuellem Stand nicht davon auszugehen, daß es zu EngpĂ€ssen bei der Versorgung mit BewehrungsstĂ€hlen kommen könnte. Die deutschen und westeuropĂ€ischen Werke sind gut aufgestellt und können das aktuell hohe Volumen an Betonstahl und Betonstahlmatten weiterhin zur VerfĂŒgung stellen.
Lediglich bei angearbeiteten Baustahlmatten und Listenmatten sowie Bewehrungsdraht und Sonderproduktionen von Ringmaterial WR und KR kann es aktuell zu Verzögerungen kommen, nicht jedoch zu AusfÀllen.

Wie sich die aktuellen Fallzahlen und die daraus resultierenden Lockdown-Maßnahmen im europĂ€ischen Ausland auf die dortige Stahlindustrie und die LieferfĂ€higkeit dieser Werke auswirken wird, kann aktuell noch nicht abgesehen werden. Es ist aber nicht auszuschließen, daß bei Ă€hnlich hohen Infektionszahlen in den nĂ€chsten Wochen wie beim ersten Lockdown Produktionen zeitweise zurĂŒckgefahren oder ausgesetzt werden.
Aktuell ist jedoch berichtet worden, daß die Grenze von Rußland nach Polen geschlossen ist und keine LKW von Rußland aus durch Polen fahren dĂŒrfen. Hier ist mit erheblichen Verzögerungen bei den geplanten Transporten zu rechnen. Uns wurde berichtet, daß die Grenze bis Ende November geschlossen bleiben soll.
 

02.11.2020
Ab heute gelten ja die von den Bundes- und Landesregierungen beschlossenen EinschrÀnkungen des öffentlichen Lebens zur EindÀmmung der Corona-Pandemie in Deutschland.
GemĂ€ĂŸ den Verlautbarungen der Bundesregierung sind aktuell keine Grenzschließungen wie beim ersten Lockdown im FrĂŒhjahr diesen Jahres geplant, sodaß der Warenverkehr mit den Nachbarstaaten auch weiterhin funktionieren sollte.
Es ist aber auch davon auszugehen, daß die deutschen Stahlhersteller wie auch im FrĂŒhjahr in der Lage sein werden, den Bedarf an Betonstahl, Baustahlmatten und sonstigen Bewehrungsprodukten zu decken und es nicht zu nachhaltigen EngpĂ€ssen kommen wird.
Es besteht also aktuell keine Notwendigkeit, neben Toilettenpapier und Nudeln auch BewehrungsstĂ€hle ĂŒber den normalen Bedarf hinaus einzulagern - sofern nicht durch weitere Preissteigerungen bei diesen StĂ€hlen Großverbraucher ihre LagerbestĂ€nde zur Abdeckung laufender AuftrĂ€ge aufstocken werden.
 

30.10.2020
Die EU-Kommission hat in Vorbereitung auf den EU-Austritt Großbritanniens VorschlĂ€ge zur Anpassung der Safeguard-Quoten unterbreitet.
Großbritannien wird ab dem 01.01.2021 als Nicht-EU-Drittland betrachtet und es ist davon auszugehen, daß Großbritannien dann auch Quoten erhalten wird.
Die Quoten fĂŒr andere Drittstaaten werden dann wohl auch um die Mengen, die Großbritannien als EU-Mitgliedsstaat in der Vergangenheit bezogen hat, zumindest teilweise reduziert werden.
Sobald konkrete Zahlen vorliegen, werden wir Sie im Rahmen unserer News hierĂŒber informieren.
 

16.10.2020
Entgegen aller Unkenrufe haben sich die Preise fĂŒr Betonstahl und Betonstahlmatten aufgrund der nach wie vor hohen Nachfrage weiterhin als sehr stabil erwiesen. Zum Teil wurden gar Abwehrpreise auf einem ungewöhnlich hohen Niveau angeboten, da die ersten Werke auch bereits ĂŒber Versorgungsschwierigkeiten auf der Vormaterialseite und einen sehr guten Auftragsbestand berichten.
GestĂŒtzt wird diese Entwicklung auch durch stabile Schrottpreise und Eisenerznotierungen auf einem sehr hohen Niveau. BefĂŒrchtungen oder Hoffnungen mancher Marktteilnehmer, die Stahlpreise könnten kurzfristig wieder sinken, haben sich nicht erfĂŒllt.
Bedingt auch durch die Tatsache, daß die Safeguard-Quoten entweder bereits komplett ausgeschöpft oder zumindest zum großen Teil in Anspruch genommen wurden, besteht auch kein nennenswerter Importdruck. Selbst das europĂ€ischen Ausland kann derzeit auf stabile InlandsmĂ€rkte blicken, sodaß auch hier kaum Mengen nach Deutschland fließen.
 

28.09.2020
Wir hatten ja bereits im FrĂŒhjahr in Bezug auf Transporte von GittertrĂ€gern darauf hingewiesen, daß Langprodukte mit LĂ€ngen von 14 m oder mehr nur noch mit offenen Aufliegern transportiert werden dĂŒrfen, da es nicht zulĂ€ssig ist, die TĂŒren geschlossener Auflieger (Edscha / Tautliner etc.) aufgeklappt am Fahrzeug zu befestigen oder auszuhĂ€ngen.
In Anwendung des §35e Absatz 4 der StVZO (”
TĂŒren mĂŒssen wĂ€hrend der Fahrt geschlossen sein”) werden VerstĂ¶ĂŸe mit hohen Geldbußen geahndet, sodaß davon auszugehen ist, daß auch bei Betonstabstahl dieser Paragraph kĂŒnftig seine Anwendung finden wird und selbst LagerlĂ€ngen von 14m und 15m nur noch mit offenen Plateau-Aufliegern oder neuen geschlossenen Aufliegern mit Rolltoren und ausziehbaren Heckauflagen transportiert werden.
Dies wird nicht nur zu EngpĂ€ssen bei der VerfĂŒgbarkeit von offenen Aufliegern fĂŒhren, dies wird mit Sicherheit wegen der steigenden Nachfrage nach solchen Aufliegern oder nötigen Investitionen in neue Auflieger zu Steigerungen bei den Frachtkosten fĂŒhren.
Auch ist damit zu rechnen, daß sich bei LĂ€ngen ĂŒber 13,5 m die Lieferzeiten wegen der VerfĂŒgbarkeit geeigneter Auflieger verlĂ€ngern werden.

Bitte berĂŒcksichtigen Sie diese neuen Voraussetzungen fĂŒr Ihre MaterialbezĂŒge.

In Erwartung solcher Regelungen haben wir ja bereits ab dem FrĂŒhjahr unsere GittertrĂ€ger zusĂ€tzlich in der LĂ€nge von 13,40 m angeboten, damit diese in geschlossenen Aufliegern transportiert werden können.
GittertrÀger mit einer LÀnge von 14 m transportieren wir seitdem nur noch mit offenen Aufliegern, was mit entsprechenden Mehrkosten verbunden ist.
Bitte prĂŒfen Sie daher ebenfalls, ob fĂŒr Sie kĂŒnftig eine GittertrĂ€gerlĂ€nge von 13,40 m die kostengĂŒnstigere Alternative sein kann. Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen hierbei gerne hilfreich und beratend zur VerfĂŒgung.
 

21.09.2020
Die Welthandelsorganisation WTO hat festgestellt, daß die seitens der USA gegen China verhĂ€ngten Strafzölle von bis zu 25% rechtswidrig sind. Sie wĂŒrden gegen das internationale Handels- und Zollabkommen GATT verstoßen, weil sie seitens der USA nicht ausreichend begrĂŒndet worden seien. China hatte bereits unmittelbar nach EinfĂŒhrung eine Beschwerde dagegen bei der WTO eingereicht.
Die USA haben daraufhin in einer Stellungnahme diese Entscheidung abgelehnt und ausgefĂŒhrt, daß die USA das Recht hĂ€tten, sich gegen unlauteren Wettbewerb aus dem Ausland zur Wehr zu setzen. Folglich ist nicht davon auszugehen, daß die USA diese Zölle in absehbarer Zeit wieder zurĂŒcknehmen.
 

18.09.2020
Die Stahlwerke haben wie angekĂŒndigt die Preiserhöhungen bei Schrott und Walzdraht bei den Preisen fĂŒr Betonstahl in StĂ€ben, Ringen und Baustahlmatten umgesetzt. Diese Preiserhöhungen haben auch dazu gefĂŒhrt, daß Großverbraucher erhebliche Mengen bei den Werken und dem Handel geordert haben, sodaß die Herstellerwerke derzeit ĂŒber eine sehr gute Auslastung verfĂŒgen und vereinzelt auch schon ĂŒber EngpĂ€sse bei bestimmten Schrottsorten, die fĂŒr die Stahlproduktion benötigt werden, klagen.
Von daher sind Hoffnungen, daß die Stahlpreise kurzfristig wieder nachgeben könnten, aus heutiger Sicht nicht realistisch. Vielmehr können weitere Preiserhöhungen aufgrund der derzeitigen Wirtschaftslage in der Bauwirtschaft nicht ausgeschlossen werden.
 

Zulassung Spannstahllitzen ST 1570/1770  08.09.2020
 
  Das Institut fĂŒr Bautechnik in Berlin (DIBt) hat die Zulassung fĂŒr Spannstahllitzen ST 1570/1770
  des von uns vertretenen Herstellerwerks Fapricela bis September 2025 verlĂ€ngert. 

  Die neuen Zulassungsunterlagen und Übereinstimmungszertifikate sind in unserem
  Service-Bereich fĂŒr Sie als Download verfĂŒgbar.




24.08.2020
Wie erwartet haben sich die Schrottpreise im August leicht erholt. Entsprechend haben die Stahlwerke die Preise fĂŒr Betonstahl in StĂ€ben und Ringen, Baustahlmatten und auch fĂŒr Walzdraht angehoben.
FĂŒr den Monat September sind weitere Erhöhungen der Schrottpreise und damit verbunden fĂŒr Betonstahlprodukte nicht auszuschließen.
 

03.08.2020
Nachdem es in den letzten Wochen bedingt durch die Corona-Pandemie aus dem Markt nicht viel Neues zu berichten gab, wollen wir Ihnen wieder aktuelle Marktinformationen ĂŒber den Stahlmarkt liefern.

Die AbsatzschwĂ€che der Automobilindustrie hat dazu gefĂŒhrt, daß weniger Autos verschrottet werden und so ist momentan eine gewisse Knappheit an hochwertigem Shredderschrott zu verzeichnen. Die Stahlwerke gehen daher davon aus, daß die Schrottpreise ansteigen und infolge dessen auch die Stahlpreise wieder steigen könnten.
 

Lotter-Kurier 02/202013.07.2020
In unserem Pressearchiv steht ab sofort der neue Lotter-Kurier (Ausgabe Juli 2020) mit den Neuigkeiten aus der Lotter-Gruppe fĂŒr Sie zum Anschauen oder Herunterladen bereit.









30.06.2020
Die EU-Kommission hat im Amtsblatt vom heutigen Tage die geplanten Änderungen bei den Safeguard-Schutzmaßnahmen veröffentlicht, sodaß diese pĂŒnktlich zum 01.07.2020 in Kraft treten können (siehe hierzu unsere Mitteilung vom 02.06.2020). So Interesse bei Ihnen besteht, können Sie das vollstĂ€ndige Amtsblatt bei uns erhalten.

Es wird davon ausgegangen, daß durch die quartalsweise Betrachtung der Quoten die reduzierten Mengen fĂŒr diesen Zeitraum recht schnell erschöpft sein werden, sodaß der Importdruck tatsĂ€chlich nachlassen und die Produktionen innerhalb der EU bei Ă€hnlichem Bedarf wir in den vergangenen Quartalen davon profitieren könnten.
 

15.06.2020
Die EU-Kommission beabsichtigt, kĂŒnftig FirmenĂŒbernahmen, die offensichtlich durch Beteiligungen oder Subventionen aus Nicht-EU-LĂ€ndern finanziert werden sollen, zu erschweren oder zu verhindern.
Dahinter steht vor allem die BefĂŒrchtung, daß auslĂ€ndische Firmen und Staatsfonds (vor allem aus China) die durch Corona angespannte Wirtschaftslage dazu nutzen könnten, sich zu gĂŒnstigen Konditionen in europĂ€ische Firmen einzukaufen oder sich SchlĂŒsseltechnologien zu sichern.
Die EU will erreichen, daß auslĂ€ndische Investoren geplante Firmenbeteiligungen bei der EU-Kommission anmelden mĂŒssen, wenn der Anteil ĂŒber 35% liegt und diese Investoren staatliche UnterstĂŒtzungen beim geplanten Erwerb erhalten werden oder haben. So dies der Fall ist, könnte die EU-Kommission einen solchen Erwerb untersagen und auch im Rahmen solcher ÜberprĂŒfungen zweifelhafte Praktiken von Nicht-EU-Investoren untersuchen lassen.
 

08.06.2020
Im Schlepptau der Börsenkurse sind auch die LegierungszuschlĂ€ge fĂŒr nichtrostende StĂ€hle gegenĂŒber den Vormonaten stark angestiegen, nachdem die Notierungen wĂ€hrend der weltweiten EinschrĂ€nkungen des Wirtschaftslebens nachgegeben hatten.
Grund hierfĂŒr dĂŒrfte die Erwartung der Börsen und der KonsumgĂŒterindustrie auf einen entsprechenden Nacholbedarf und die eine oder andere konjunkturelle UnterstĂŒtzung durch verschiedene Regierungen sein.
 

02.06.2020
Die EuropĂ€ische Kommission hat die Safeguard-Maßnahmen zur Regelung von Stahlimporten in die EU ĂŒberprĂŒft und mit Datum vom 29.05.2020 die vorgesehenen Änderungen der WTO zur Kenntnisnahme vorgelegt.

Hier in Kurzform die beschlossenen Änderungen :
- Die bisher bestehenden LÀnderkontingente bleiben in Art und Höhe bestehen.
- Diese Jahreskontingente werden nun quartalsweise aufgeteilt, womit verhindert werden soll, daß einzelne LĂ€nder
  mit zu großen Exporten innerhalb eines kurzen Zeitraums den EU-Markt “ĂŒberschwemmen”.
- Nicht verbrauchte Kontingente werden auf das nĂ€chste Quartal ĂŒbertragen.
- Eine Übertragung von Restkontingenten zum Ende des betreffenden Safeguard-Zeitraums (1 Jahr) in das nĂ€chste
  Jahr ist nicht möglich.
- Importe ĂŒber die festgelegten Quoten hinaus werden mit Strafzöllen in Höhe von 25% versehen.
- Die Anpassungen bzw. Änderungen treten zum 01.07.2020 in Kraft.

Im Prinzip hat sich also nicht viel verĂ€ndert. Es wird durch die Anpassungen allerdings besser geregelt, daß nicht einzelne LĂ€nder zum Beginn des Kontingentzeitraums mit großen Importmengen die MĂ€rkte der EuropĂ€ischen Union fluten und sich diese Mengen möglichst gleichmĂ€ĂŸig auf den festgelegten Kontingentzeitraum verteilen.

Fallls Sie Fragen zu den Safeguard -Maßnahmen oder Interesse an den Veröffentlichungen der EU-Kommission haben, so wenden Sie sich an unsere Mitarbeiter. Wir helfen Ihnen gerne weiter.
 

18.05.2020
Presseberichten zufolgen wollen Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) mit Wirkung zum 15.05.2020 den Export von Eisen- und Stahlschrott fĂŒr zunĂ€chst 4 Monate aussetzen, um die Binnennachfrage zu stabilisieren.
Diese Schrottmengen werden dann den internationalen MĂ€rkten nicht zur VerfĂŒgung stehen.
 

04.05.2020
Nachdem sich die Corona-Lage etwas zu entspannen scheint, werden in mehreren europÀischen LÀndern die teils restriktiven AusgangsbeschrÀnkungen wieder etwas gelockert.
In Italien beginnen die ersten Stahlwerke wieder mit der Produktion, sodaß AltauftrĂ€ge aus der Zeit vor der Pandemie in der nĂ€chsten Zeit wieder wieder bedient werden können.
In Spanien und Frankreich sollen in KĂŒrze Entscheidungen ĂŒber Ă€hnliche Maßnahmen getroffen werden.
In Luxembourg wird allmÀhlich auch der komplette Stillstand in Produktionsbetrieben gelöst.
Auch Österreich und die Schweiz wollen die Grenzen wieder öffnen und die inlĂ€ndischen BeschrĂ€nkungen bis hin zur Öffnung von Tourismus und Gastronomie lockern.
Polen hat angekĂŒndigt, die Ein- und AusreisebeschrĂ€nkungen fĂŒr Berufspendler und im Ausland beschĂ€ftigte BĂŒrger zu lockern, sodaß keine zweiwöchige ZwangsquarantĂ€ne mehr angeordnet werden muß.
Ähnliches wir auch in KĂŒrze fĂŒr die Tschechei erwartet, sodaß in den HeimatlĂ€ndern gebliebene Arbeiter und PflegekrĂ€fte kĂŒnftig wieder ohne allzugroße BeschrĂ€nkungen zwischen Deutschland und ihren HerkunftslĂ€ndern reisen können.

Nachdem es im April leichte RĂŒckgĂ€nge bei den Schrottpreise gegeben hatte, werden fĂŒr den Mai wieder leichte Erhöhungen erwartet. Insbesondere sind manche Schrottsorten nach wie vor knapp, sodaß der nun wieder steigende Bedarf durch die RĂŒckkehr von stillgelegten oder eingeschrĂ€nkten ProduktionsstĂ€tten im Ausland sich belebend auf die Schrottpreisentwicklung auswirken könnte.

An dieser Stelle sei auch einmal hervorgehoben, daß die deutschen Stahlproduzenten und Weiterverarbeiter die durch die EinschrĂ€nkungen im europĂ€ischen Ausland aufgetretenen EngpĂ€sse so haben auffangen können, daß in den letzten Wochen fĂŒr alle Marktteilnehmer die Versorgung sichergestellt gewesen ist.
Man kann eigentlich nur hoffen, daß die Verbraucher diesen Einsatz in der Zukunft auch einmal honorieren werden.

Trotz aller Zuversicht und den zu erwartenden Normalisierungen im tĂ€glichen Leben gilt es trotzdem, weiterhin vorsichtig zu bleiben, damit es hoffentlich keine zweite Infektionswelle gibt, die wiederum strenge EinschrĂ€nkungen mit sich bringen und damit die Wirtschaft noch schwerer schĂ€digen wĂŒrde.
 

14.04.2020
Es ist bereits einige Tage her, daß wir Sie mit aktuellen Informationen ĂŒber den Stahlmarkt in Corona-Zeiten versorgt haben.

Angesichts der FĂŒlle von Nachrichten, mit denen wir tagtĂ€glich ĂŒber die Medien geradezu ĂŒberhĂ€uft werden, wollten wir nicht auch noch regelmĂ€ĂŸige Informationen veröffentlichen, zumal an der grundlegenden Situation seit den letzten News aus dem MĂ€rz keine nennenswerten VerĂ€nderungen eingetreten sind.

Nach wie vor sind die Stahlwerke in Italien, Frankreich und Spanien weitestgehend stillgelegt. Lediglich bereits produzierte Mengen können zum Teil zur Verladung und Auslieferung gebracht werden. Wann die Werke wieder mit einer Neuproduktion beginnen können, ist derzeit noch nicht abzusehen.
Die deutschen Stahlwerke produzieren nach wie vor auf hohem Niveau, sodaß die Marktversorgung derzeit sichergestellt ist.
Auch die Preissituation ist weiterhin stabil. Weder die von manchen Marktteilnehmern propagierten PreisrĂŒckgĂ€nge noch von anderen befĂŒrchtete Preissteigerungen sind bislang eingetreten.

Bislang ist auch die Anzahl der Baustellen, die aufgrund ausgebliebener Werkvertragsarbeitnehmer stillstehen, noch ĂŒberschaubar. Dies könnte sich aber durchaus Ă€ndern, sofern die Einreisebestimmungen so restriktiv sind und ankommende Arbeitnehmer sich zunĂ€chst in eine zweiwöchigen QuarantĂ€ne begeben mĂŒssen und deshalb unter UmstĂ€nden lieber gleich in ihren HeimatlĂ€ndern bleiben. Hier gilt es abzuwarten, ob die Bundesregierung neben der Lockerung von verschiedenen Maßnahmen auch die Einreisebestimmungen abĂ€ndert. So wurden jetzt ja auch Sondergenehmigungen fĂŒr 80.000 Saisonarbeiter aus RumĂ€nien und Bulgarien als Erntehelfer erteilt.

In Sachsen sind alle neuen Bauvorhaben, bei denen die GrĂŒndungsarbeiten noch nicht abgeschlossen worden sind, momentan gestoppt worden, weil die KampfmittelrĂ€umungsdienste derzeit im Falle von Sprengstofffunden nicht tĂ€tig werden können.
 

23.03.2020
Am Wochenende hat hat die italienische Regierung beschlossen, alle nicht lebensnotwendigen Produktionen zu schließen. Es ist daher davon auszugehen, daß alle Stahlwerke in Italien vorlĂ€ufig ihre Produktion einstellen mĂŒssen. Es ist noch nicht bekannt, ob und inwieweit die Schließung der ProduktionsstĂ€tten auch dazu fĂŒhren wird, daß dort keine Verladungen und Auslieferungen mehr vorgenommen werden können.
 

20.03.2020
Derzeit ĂŒberbieten sich die Medien und andere Hellseher in tĂ€glichen Meldungen ĂŒber die Auswirkungen des Corona-Virus. Reden von Politikern, Spezial-Sendungen im Fernsehen und unsĂ€glich viele Meldungen in den sogenannten sozialen Medien verbreiten momentan eher Panik. Wir wollen Ihnen an dieser Stelle neutrale und seriöse Informationen bieten, damit Sie fĂŒr Ihren GeschĂ€ftsbetrieb realistisch planen können und nicht auf teils panikverursachende Meldungen von außerhalb angewiesen sind.

Tatsache ist, daß die meisten italienischen Werke ihre Produktion eingestellt haben, zum Teil aber noch AltauftrĂ€ge aus LagerbestĂ€nden bedienen.
Bei dieser Gelegenheit sei auch angemerkt, daß die Riva-Gruppe in Italien keine Stahlproduktion mehr hat sondern mit mehreren Produktionsstandorten in Deutschland vertreten ist und die Firma Feralpi ein Ă€ußerst leistungsfĂ€higes Stahlwerk in Riesa (Sachsen) hat. Alle GerĂŒchte, daß Riva und Feralpi von den Maßnahmen in Italien betroffen seien und den deutschen Markt nicht mehr bedienen können, entbehren jeglicher Grundlage !

Deutschland hat diese Woche ja die Grenzen zu Frankreich, Luxembourg, der Schweiz, Österreich und DĂ€nemark geschlossen. Dies betrifft den “normalen” Grenzverkehr. Der Warenverkehr und auch der GrenzĂŒbertritt fĂŒr Berufspendler ist nach wie vor mit gewissen EinschrĂ€nkungen zulĂ€ssig. FĂŒr diese LĂ€nder gelten allerdings diese Übergangsmöglichkeiten nur fĂŒr ganz bestimmte GrenzĂŒbergĂ€nge, damit auch die Einreisekontrollen sicher durchgefĂŒhrt werden können.
Wenn Sie Informationen benötigen, welche GrenzĂŒbergĂ€nge genutzt werden können, wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter.

Es waren dieser Tage Bilder von kilometerlangen Staus auf den Autobahnen von Deutschland nach Polen zu sehen.
Diese wurden dadurch hervorgerufen, daß auch hier von polnischer Seite aus nur ganz bestimmte ÜbergĂ€nge zugelassen sind und viele polnische LKW-Fahrer noch nach Hause kommen wollen, bevor in Polen verschĂ€rfte Regeln erlassen werden. Es ist davon auszugehen, daß sich diese Staus auf deutscher Seite in den nĂ€chsten Tage wieder verringern werden. Der Warenverkehr von Polen nach Deutschland lĂ€uft weitestgehend reibungslos.

Auch mit den Niederlanden und Belgien lÀuft derzeit der Im- und Export recht normal.

In Luxembourg ist durch Anordnung der Regierung fast der gesamte Wirtschaftsbetrieb vorlĂ€ufig eingestellt worden. Hier erwarten wir in KĂŒrze weitere Informationen ĂŒber die Art und Dauer dieser Maßnahmen.

Da das Speditionsgewerbe zu einem erheblichen Teil von osteuropĂ€ischen Spediteuren und Fahrern abhĂ€ngig ist, könnten die derzeit verfĂŒgten, nationalen BeschrĂ€nkungen dazu fĂŒhren, daß diese Fahrer und Spediteure in der nĂ€chsten Zeit nur noch eingeschrĂ€nkt zur VerfĂŒgung stehen. Dies könnte durchaus zu einer gewissen VerlĂ€ngerung von Lieferzeiten aufgrund von temporĂ€rem Mangel an Frachtraum fĂŒhren. Wir möchten Sie daher nochmals bitten, Ihre AuftrĂ€ge rechtzeitig zu spezifizieren, damit wir uns um die termingerechte Anlieferung kĂŒmmern können.

Erlauben Sie uns noch eine persönliche Anmerkung zur aktuellen Situation :
Viele Kunden sind aufgrund von teils widersprĂŒchlichen Informationen sehr verunsichert, was die Auslieferung bestehender AuftrĂ€ge und die Annahme neuer AuftrĂ€ge anbelangt.
Bitte lassen Sie sich hier nicht nervös machen. Es ist ja nicht so, daß in Deutschland kein Betonstahl produziert wird. Selbst, wenn Stahllieferungen aus dem Ausland ausbleiben, sind die deutschen Herstellerwerke derzeit durchaus in der Lage, den aktuellen Bedarf zu decken.
Wir stehen in tÀglichem Kontakt mit unseren Partnern auf der Stahlwerksseite und bislang verlÀuft alles in geregelten Bahnen und Sie werden Ihr bei uns geordertes Material nach derzeitigem Stand auch im Rahmen der normalen Lieferzeiten erhalten. Wenn sich die Situation Àndern sollte, werden Sie auch zeitnah von uns informiert.

Die Fachleute in Sachen Gesundheit empfehlen ja, die sozialen Kontakte derzeit einzuschrÀnken.
Vielleicht sollte man diese EinschrĂ€nkung auch auf die sogenannten sozialen Medien ausdehnen und nicht allen Meldungen zur derzeit aktuellen Pan(ik)demie und GerĂŒchten Glauben schenken. Hier wird derzeit viel Unsinn verbreitet und Unsicherheit geschĂŒrt.

Bleiben Sie kritisch bei solchen Sachen, verlassen Sie sich auf belegbare und seriöse Informationen und bleiben Sie gesund !
 

16.03.2020
Am gestrigen Abend noch hat Bundesinnenminister Seehofer angeordnet, daß die Grenzen Deutschlands zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und DĂ€nemark ab heute morgen weitestgehend geschlossen und entsprechende Kontrollen durchgefĂŒhrt werden sollen.
Die FreizĂŒgigkeit von Arbeitnehmern, die entweder aus diesen benachbarten LĂ€ndern kommen und in Deutschland arbeiten bzw. umgekehrt, soll dadurch nicht zum Erliegen gebracht werden. Berufspendler sollen auch weiterhin die Grenzen passieren dĂŒrfen.
Auch der Warenverkehr zwischen diesen LĂ€ndern soll aufgrund der wirtschaftlichen VerknĂŒpfungen nicht eingestellt werden.
Tschechien und Polen hatten zuvor die Grenzen zu Deutschland schon ihrerseits geschlossen. An der tschechischen Grenze sind mehrere GrenzĂŒbergĂ€nge sogar mit Betonpollern blockiert worden, um jeglichen Autoverkehr zu unterbinden..
Die Grenzen zu den Niederlanden und Belgien sind nach wie vor nicht von den Schließungsmaßnahmen betroffen.
 

15.03.2020
In den letzten Tagen sind von verschiedenen europĂ€ischen Regierungen zum Teil drastische Maßnahmen zur EindĂ€mmung der Covid-19-Pandemie angeordnet worden, die sich auch auf die Stahlbranche auswirken werden. Hier nun die uns bekannten Fakten der an Deutschland angrenzenden LĂ€nder :

  • Österreich hat die Grenzen zu Italien geschlossen und lĂ€ĂŸt nur noch Fahrzeuge passieren, deren Insassen ĂŒber entsprechende Gesundheitsdokumente verfĂŒgen und die genug Kraftstoff im Tank haben, um ohne Halt Österreich zu durchqueren. Angesichts dieser Maßnahmen hatten sich zum Wochenende am Brenner bis zu 80 km lange LKW-Staus gebildet.
    In Italien bleiben alle GeschÀfte mit Ausnahme von Apotheken und SupermÀrkten geschlossen und so haben sich auch Firmen entschieden, ihre Produktion und ihren GeschÀftsbetrieb vorlÀufig einzustellen.
    Hiervon sind auch mehrere italienische Stahlwerke betroffen, die entsprechend uns vorliegender AnkĂŒndigungen mit sofortiger Wirkung ihre Produktion eingestellt haben und nur noch ihre LagerbestĂ€nde zur Auslieferung bringen, soweit dies aufgrund der Frachtsituation ĂŒberhaupt noch möglich ist.
    Die österreichische Grenze zu Deutschland ist (bislang) noch nicht von solch strengen Maßnahmen betroffen.
     
  • Tschechien hat seine Grenzen zu Deutschland geschlossen, sodaß von dort wohl auch keine Warenlieferungen in den nĂ€chsten Wochen zu erwarten sind. Hiervon dĂŒrften ebenfalls auch BewehrungsstĂ€hle aus Tschechien betroffen sein. Fahrten von Deutschland nach Tschechien sind nur noch in sehr begrenzten und unbedingt nötigen FĂ€llen zulĂ€ssig.
     
  • Auch die Grenzen von Polen nach Deutschland sind von Ă€hnlichen Maßnahmen betroffen, sodaß hier noch nicht abzusehen ist, ob und inwieweit polnische Produkte und vor allem die vielen polnischen Spediteure betroffen sein werden.
     
  • Die Grenzen von DĂ€nemark nach Deutschland sind komplett geschlossen worden. Nur noch persönlich unabdingbare Transits wie z.B. Fahrten zum Arbeitsplatz oder Verwandtenbesuche sind nach Vorlage entsprechender Dokumente zugelassen.
     
  • Auch Frankreich hat bezĂŒglich der FreizĂŒgigkeit von Arbeitnehmern, die in Deutschland arbeiten, entsprechende Maßnahmen eingeleitet, sodaß diese Arbeitnehmer nicht mehr so ohne weiteres an ihre ArbeitsplĂ€tze in Deutschland gelangen können.
     
  • Seitens der Niederlande, Belgien, Luxemburg und der Schweiz sind solche Maßnahmen bislang noch nicht bekannt.

Nachdem auch die Bundesregierung sowie die Landesregierungen der BundeslĂ€nder erhebliche EinschrĂ€nkungen fĂŒr das öffentliche Leben angeordnet haben, ist auch fĂŒr die deutsche Wirtschaft noch nicht abzusehen, wie es hier in den nĂ€chsten Wochen weitergehen wird.

Wir werden Sie auch in den nĂ€chsten Tagen und Wochen ĂŒber die aktuelle Entwicklung informieren und Sie auch umgehend in Kenntnis setzen, wenn uns Tatsachen bekannt werden, die laufende AuftrĂ€ge mit unserem Hause betreffen könnten.
Wir möchten Sie an dieser Stelle nochmals bitten, Materialeinteilungen fĂŒr GlobalabschlĂŒsse umgehend vorzunehmen, um die Versorgung Ihrer ProduktionsstĂ€tten zu ermöglichen.
 

11.03.2020
Am vergangenen Wochenende hat die italienische Regierung wegen der starken Zunahme an Erkrankungen aufgrund des Corona-Virus das gesamte Land zum Sperrgebiet erklÀrt, nachdem zuvor nur bestimmte Regionen davon betroffen gewesen sind. Dies wird kurzfristig indirekt und mittelfristig direkt auch Auswirkungen auf die Versorgungssituation mit Betonstabstahl und Baustahlmatten aus Italien haben.
Aktuell produzieren die Stahlwerke noch wie gewohnt, jedoch wurde erhebliche Sicherheits- und Hygienemaßnahmen verordnet, sodaß zu befĂŒrchten ist, daß Spediteure diese Destinationen meiden werden, zumal auch noch nicht feststeht, wie es kĂŒnftig mit dem Transit durch Österreich aussehen wird. Ob auch die Produktionen angesichts der Lage eingeschrĂ€nkt werden, bleibt abzuwarten.
Solche Entwicklungen und Maßnahmen sind fĂŒr die nĂ€chsten Wochen auch in Deutschland nicht mehr auszuschließen, sodaß es transportseitig zu EngpĂ€ssen kommen könnte.
Wir empfehlen unseren Kunden daher, bestehende GlobalabschlĂŒsse und AuftrĂ€ge kurzfristig zumindest einzuteilen, damit die zeitgerechte Belieferung möglich ist.
Wir werden Sie ĂŒber die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten.
 

28.02.2020
Aus gegebenem Anlaß möchten wir unsere Kunden erneut darauf hinweisen, daß fĂŒr Ringmaterial WR immer wieder in EinzelfĂ€llen falsche Dimensionsaufpreise abgerechnet werden.

Die höheren Dimensionsaufpreise fĂŒr Ringmaterial WR aus deutscher Produktion aus dem September 2016 gelten ausschließlich fĂŒr Material aus der Produktion der Badischen Stahlwerke (BSW). Alle anderen deutschen Werke wenden nach wie vor die Dimensionsaufpreise aus dem Juni 2015 an. Die entsprechende Aufpreisliste finden Sie in unserem Service-Bereich zum Download.

Bitte prĂŒfen Sie also, ob fĂŒr Ihre AuftrĂ€ge die korrekten Dimensionsaufpreise fĂŒr das jeweilige Material zugrunde gelegt werden.

Die Firma Lotter sichert Ihnen zu, die jeweils richtigen und gĂŒltigen Dimensionsaufpreise anzubieten und zu berechnen. Sollten sich Aufpreislisten der Herstellerwerke Ă€ndern, werden wir Sie rechtzeitig davon informieren.
 

24.02.2020
Da chinesische Stahlwerke auch von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen sind und dadurch deren LieferfĂ€higkeit eingeschrĂ€nkt ist, profitieren andere ExportlĂ€nder davon und beliefern derzeit verstĂ€rkt den asiatischen Markt. Dadurch ist die Schrottnachfrage dieser LĂ€nder in den letzten 2 Wochen stark angestiegen, sodaß große Schrottmengen aus Europa abgeflossen sind und den europĂ€ischen Stahlwerken in den nĂ€chsten Wochen fehlen werden.
Die ersten Stahlwerke berichten bereits von Problemen, die benötigte Menge an geeignetem Elektrostahlschrott fĂŒr die nĂ€chsten Wochen zu bekommen, um vorliegende AuftrĂ€ge fertigen zu können.
Es ist daher nicht auszuschließen, daß die Schrottpreise und damit auch die Preise fĂŒr Betonstahl und Baustahlmatten wieder ansteigen werden.
 

Betontage 202018.-20.02.2020
Auch in diesem Jahr waren wir wieder als Aussteller auf den Betontagen in Neu-Ulm vertreten.
Dieses Jahr haben wir vor allem unseren neuen
SchubtrĂ€ger ALS, unsere innovative Bewehrungs- und Schweißtechnik einschließlich der neuen Lotter-Geosonde sowie unser Lotter-Roth-Thermosystem prĂ€sentiert.
Wir danken den zahlreichen Besuchern unseres Messestands fĂŒr die vielen, interessanten GesprĂ€che.

10.02.2020
Dasbesonders in China grassierende Corona-Virus beginnt, erste Auswirkungen auf die Weltwirtschaft zu haben.
Die BetriebseinschrĂ€nkungen und teilweise Betriebsschließungen in den betroffenen Gebieten haben dazu gefĂŒhrt, daß zum einen von China importierte Waren vorlĂ€ufig in vielen FĂ€llen nicht mehr angenommen werden und zum anderen auch der Export von in China hergestellten Waren ins Stocken geraten ist. So stehen derzeit die BĂ€nder in dem VW-Werk in
Changchun still und auch der Apple-Zulieferer Foxconn darf aktuell nicht produzieren und exportieren.
Auch sind in China fĂŒr den Binnenmarkt hergestellte Waren hiervon betroffen und der chinesische Konsummarkt leidet entsprechend unter den rigiden Maßnahmen der chinesischen Zentralregierung.
Die Rohstoffpreise fĂŒr Kupfer und Zink sowie fĂŒr Rohöl sind aufgrund der aktuellen Entwicklung stark gesunken. Auch hier wird davon ausgegangen, daß die Nachfrage aus China sprunghaft ansteigen wird, sobald man das Virus im Griff hat und die Preise ebenso wieder ansteigen werden.
Diese Entwicklung wird kurzfristig auch fĂŒr ein Überangebot von Frachtraum wegen der mangelnden Nachfrage aus China auf den Ozeanen sorgen, nach Beendigung der Maßnahmen der chinesischen Regierung zur EindĂ€mmung des Virus aber wahrscheinlich fĂŒr einen erhöhten Bedarf und somit Knappheit an Frachtraum fĂŒhren.
Abgesehen davon kann China in den nĂ€chsten Wochen vermutlich geschlossene LiefervertrĂ€ge sowohl im Im- wie im Export nicht erfĂŒllen. Die Auswirkungen hiervon sind noch nicht abzusehen.
Fachleute gehen davon aus, daß Chinas Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2020 um 3% sinken wird.
 

Lotter-Geosonde07.02.2020
In unserem Servicebereich steht ab sofort der neue Prospekt ĂŒber die Lotter-Geosonde zum Herunterladen bereit.









Lotter-Kurier 01/202027.01.2020
In unserem Pressearchiv steht ab sofort der neue Lotter-Kurier (Ausgabe Januar 2020) mit den Neuigkeiten aus der Lotter-Gruppe fĂŒr Sie zum Anschauen oder Herunterladen bereit.









24.01.2020
Wie zu erwarten war, haben sowohl die Schrott- als auch die Eisenerzpreise im Januar weiter zugelegt und stĂŒtzen so die letzten Preiserhöhungen fĂŒr Betonstahl
 

Zulassung SchubtrĂ€ger ALS  22.01.2020
 
  Das Institut fĂŒr Bautechnik in Berlin (DIBt) hat die Zulassung fĂŒr SchubtrĂ€ger ALS erteilt.
  Somit können wir Ihnen zukĂŒnftig neben GittertrĂ€gern ALD und ALW fĂŒr die Produktion
  von Elementdecken und doppelschaligen WĂ€nden auch SchubtrĂ€ger anbieten.

  Die neuen Zulassungsunterlagen und Übereinstimmungszertifikate sind in unserem
  Service-Bereich fĂŒr Sie als Download verfĂŒgbar.




13.01.2020
Nach den recht starken Schrottpreiserhöhungen im Dezember und der Aussicht auf weitere Erhöhungen im Januar haben die Preise fĂŒr Betonstahl in StĂ€ben und Ringen und fĂŒr Baustahlmatten spĂŒrbar angezogen.
Derzeit muß von weiter steigenden Stahlpreisen ausgegangen werden, da fĂŒr die Herstellung von Betonstahl geeigneter Schrott in Europa nach wie vor knapp ist und aus dem außereuropĂ€ischen Ausland derzeit aufgrund der ausgeschöpften Safeguard-Quoten keine Mengen zu erwarten sind, die Entlastung bringen könnten.
 

09.12.2019
Seitens der Herstellerwerke wird derzeit berichtet, daß die Versorgung mit Stahlschrott zur Herstellung von Betonstahl unzureichend ist und die benötigten Mengen entweder nicht oder nur zu ĂŒberhöhten Preisen beschafft werden können. Es ist daher damit zu rechnen, daß derzeit die Stahlpreise weiterhin ansteigen werden.
 

03.12.2019
Der US-PrĂ€sident Donald Trump hat die Strafzölle fĂŒr Stahlimporte aus Argentinien und Brasilien wieder in Kraft gesetzt und zudem angekĂŒndigt, die Erhöhung von Strafzöllen auf Produkte aus der EU zu ĂŒberprĂŒfen.
Hintergrund fĂŒr letztere Maßnahmen ist ein Bericht der Welthandelsorganisation WTO, nach dem die EU die Subventionen fĂŒr Airbus noch nicht vollstĂ€ndig eingestellt habe.
 

29.11.2019
Der Schweizer Stahlkonzern Schmolz+Bickenbach kommt nicht aus den Schlagzeilen heraus. Der HauptaktionÀr hatte angesichts der derzeit prekÀren Lage des Konzerns eine Sanierung gefordert und hierzu eine Kapitalerhöhung angeboten. Diese wurde allerdings bislang von der Schweizer
Finanzmarktbehörde “Finma” in der vorgelegten Form abgelehnt. Der HauptaktionĂ€r hatte daraufhin in mehreren Medien von einer Konkursgefahr von S+B gesprochen und damit die S+B-Aktien auf eine Talfahrt geschickt.
Schmolz+Bickenbach ist die Muttergesellschaft von fĂŒhrenden europĂ€ischen Edelstahlproduzenten wie den Deutschen Edelstahlwerken (DEW), Swiss Steel und Ugitech.
Allgemein wird aber davon ausgegangen, daß die “Finma” die Kapitalerhöhung unter Auflagen genehmigen könnte und somit eine Sanierung des angeschlagenen Konzerns ermöglicht.
 

22.11.2019
Nach Thyssen-Krupp hat nun auch Tata Steel fĂŒr seine europĂ€ischen Werke einen massiven Stellenabbau angekĂŒndigt. Nachdem vor Kurzem Thyssen-Krupp den weltweiten Abbau von bis zu 6.000 Stellen verkĂŒndet hatte, vermeldet jetzt Tata Steel alleine bei den europĂ€ischen Stahlwerken der Gruppe einen Abreitsplatzabbau von 3.000 Mitarbeitern. Grund hierfĂŒr sei vor allem der starke AbsatzrĂŒckgang, der vor allem den internationalen Handelskonflikten und der nach wie vor ungebremsten Stahlproduktion in den völlig veralteten chinesischen Stahlwerken geschuldet sei. In einer Pressemitteilung wurde davon gesprochen, daß Europe “die Halde fĂŒr die ÜberkapazitĂ€ten der Welt” geworden sei.
 

15.11.2019
Mit der Eröffnung eines Betonstahlbiegebetriebes im Frankfurter Westhafen kann Lotter das breite Sortiment an angearbeiteten BetonstÀhlen nun auch im Rhein-Main-Gebiet und angrenzenden Regionen anbieten.
Insbesondere auf der modernen Schweiß- und Bewehrungstechnik liegen die Schwerpunkte des neuen Frankfurter Betriebs. Mit Bamtec-Rollmatten, dem Lotter Anschlußkorb (LAK) sowie geschweißten FlĂ€chenbewehrungen können wir Ihnen kosteneffiziente und technisch fortschrittliche Bewehrungstechniken genauso wie herkömmlich geschnittenen und gebogenen Betonstahl sowie Baustahlmatten bieten.
Sie erreichen unsere Mitarbeiter des Biegebetriebes unter der Rufnummer (069) 2400 459-0, per Telefax unter (069) 2400 459-29 oder per eMail unter nl.frankfurt@lotter.de.
 

11.11.2019
Nach den erheblichen RĂŒckgĂ€ngen der Schrottpreise in den letzten Wochen haben sich die weltweiten SchrottmĂ€rkte wieder stabilisiert und die Preise fĂŒr den Monat November sind wieder angestiegen. Die Stahlproduzenten werden infolge dessen ihre Abgabepreise wohl auch anheben mĂŒssen.
Es wird auch damit gerechnet, daß die Schrott- und somit auch die Stahlpreise im Dezember weiter ansteigen werden.
 

25.10.2019
Nachdem der US-PrĂ€sident noch letzte Woche massive Sanktionen gegen die TĂŒrkei wegen des Einmarschs im Norden Syriens verhĂ€ngt hatte, machte er nun eine Kehrtwende und hob die Sanktionen, die vor allem auch wieder die tĂŒrkische Stahlindustrie getroffen hĂ€tten, wieder auf. Trump hatte wegen des militĂ€rischen Eingreifens der tĂŒrkischen Armee in Syrien Strafzölle auf Stahlimporte in Höhe von 50% angeordnet.
Trump drohte Ankara allerdings an, diese wieder in Kraft zu setzen und deutlich zu verschĂ€rfen, falls die TĂŒrkei die vereinbarte Waffenruhe und den Verzicht auf weitere militĂ€rische Aktionen nicht eingehalten wĂŒrde. Infolge dessen haben die tĂŒrkische Schrott- und Stahlpreise wieder angezogen.
 

21.10.2019
Das Leibniz-Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung hat eine Studie veröffentlicht, nach der die deutsche Stahlindustrie im er stĂ€rker die Auswirkungen der internationalen Handelskonflikte und die starken AuftragsrĂŒckgĂ€nge in der stahlverarbeitenden Industrie und hierbei insbesondere der Automobilindustrie zu spĂŒren bekommen wird.
Einzig die Bauwirtschaft wĂŒrde derzeit noch auf stabilem Niveau und vielleicht sogar noch mit leichten Steigerungsraten agieren.
FĂŒr die nĂ€here Zukunft sei dennoch mit einem Arbeitsplatzabbau bei den Stahlwerken in vierstelliger GrĂ¶ĂŸenordnung zu rechnen.
Grund hierfĂŒr sei die nach wie vor niedrige Nachfrage und der zunehmende Importdruck, der sich durch die HandelsbeschrĂ€nkungen seitens der USA aufgebaut habe.
 

20.09.2019
Die EU-Handelskommissarin Malmström rechnet damit, daß die USA ab dem 30.09.2019 höhere Strafzölle auf verschiedene Waren und Produkte aus der EU erheben werden. Die Welthandelsorganisation WTO hatte zuvor Finanzhilfen der EU fĂŒr den Flugzeughersteller Airbus als unzulĂ€ssig eingestuft.
 

06.09.2019
Durch die Umstellung der Telefonanlage des VerkaufsbĂŒros in Frankfurt kann es temporĂ€r zu Verbindungsproblemen kommen. Sollten Sie Schwierigkeiten haben, uns telefonisch oder per Telefax zu erreichen, senden Sie uns bitte eine eMail an stahl@kummetat.de.
Wir rufen Sie dann umgehend zurĂŒck.
 

06.08.2019
Seitens der Gewerkschaft IG Metall wurden die Tarifverhandlungen mit der Firma Riva abgebrochen und verkĂŒndet, daß die Produktionsstandorte Horath und Trier nach wie vor bestreikt werden.
Somit bleibt die Versorgungssituation insbesondere bei Listenmatten angespannt. Es muß mit Vorlaufzeiten fĂŒr die Produktion von Listen- und Zeichnungsmatten von derzeit 4-5 Wochen gerechnet werden.
Wir empfehlen daher, den Listenmattenbedarf rechtzeitig zu disponieren, um StillstÀnde in Produktionen oder auf Baustellen zu vermeiden.
 

29.07.2019
Die Firma Riva hat sich mit der Gewerkschaft IG Metall auf einen Tarifabschluß fĂŒr das Elektrostahlwerk in Brandenburg geeinigt. Ein Streik in diesem Stahlwerk konnte somit durch das Entgegenkommen der Firma Riva abgewendet werden.
 

15.07.2019
Anfang Februar hatten wir von dem UnglĂŒck in der brasilianischen Erzmine des Bergbaukonzerns Vale berichtet, bei dem vermutlich auch 270 Menschen ums Leben gekommen sind.
Ein Gericht in Belo Horizonte hat nun ein erstes Urteil gegen die Firma Vale gefĂ€llt, gemĂ€ĂŸ dem Vale fĂŒr alle SchĂ€den Wiedergutmachung leisten muß.
GemĂ€ĂŸ dem Richterspruch sind mit den SchĂ€den nicht nur die direkten wirtschaftlichen, sondern auch UmweltschĂ€den sowie die wirtschaftlichen und sozialen SchĂ€den der Region und auch EntschĂ€digungen fĂŒr die Familien der Opfer gemeint.
Eine genaue Höhe der Strafe konnte wegen der KomplexitÀt bislang noch nicht festgelegt werden. Bis dahin bleiben die im Februar beschlagnahmten 2,6 Milliarden Euro eingefroren.
Im Zusammenhang mit diesem UnglĂŒck wird auch weiterhin gegen den TÜV SĂŒd ermittelt, der die PrĂŒfungen an dem zerstörten Damm zuvor durchgefĂŒhrt hatte.
 

05.07.2019
Mit Wirkung zum 01.08.2019 wird die Firma Julius  Friedr.  Krönlein  Stahlhandel aus Schweinfurt Teil der Lotter Unternehmensgruppe. Die Firma Krönlein wird auch weiterhin selbststĂ€ndig und unter eigenem Namen am Markt agieren, gleichwohl aber aufgrund ihrer Marktposition und ihres Sortiments eine VerstĂ€rkung der AktivitĂ€ten der Lotter-Gruppe darstellen sowie eine Ausweitung des Absatzgebietes fĂŒr Betonstahl und Walzstahl mit sich bringen.
 

11.06.2019
In den Werken Horath und Trier der Riva-Gruppe hat die IG Metall die BeschĂ€ftigten zu einem unbefristeten Streik aufgerufen, der zum heutigen Tage begonnen hat. Derzeit ist noch nicht abzusehen, ob die Produktion ganz zum Erliegen kommen wird oder ob zumindest teilweise die Produktion von Lager- und Listenmatten sowie Ringmaterial KR und Bewehrungsdraht aufrecht gehalten werden kann. Nach unseren Informationen versucht Riva derzeit, mit Notbesatzungen einen Teil der Maschinen betreiben zu können und ĂŒber andere ProduktionsstĂ€tten die AusfĂ€lle zumindest teilweise ausgleichen zu können.
Auf jeden Fall ist aufgrund dieses Streiks mit erheblichen ProduktionsausfĂ€llen und somit auch mit wesentlich lĂ€ngeren Lieferzeit in den nĂ€chsten Wochen fĂŒr Material aus diesen beiden ProduktionsstĂ€tten zu rechnen.
 

31.05.2019
Arcelor Mittal hat angekĂŒndigt, seine StahlkapazitĂ€ten der europĂ€ischen Stahlwerke bereits im laufenden Jahr erheblich zu reduzieren. Eine verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig schwache Nachfrage in einigen Industriebereichen sowie der Importdruck in Europa fĂŒhrt der grĂ¶ĂŸte Stahlproduzent der Welt als BegrĂŒndung fĂŒr die ProduktionskĂŒrzungen an.
Alleine im Werk EisenhĂŒttenstadt soll die KapazitĂ€t um 200.000 Tonnen in den nĂ€chsten 12 Monaten gekĂŒrzt und im Werk Bremen sollen durch verlĂ€ngerte Werksferien im vierten Quartal ebenfalls Mengen zurĂŒckgefahren werden. Auch andere europĂ€ische Standorte seien von den KĂŒrzungen betroffen.
Die angekĂŒndigten Maßnahmen sollen erst dann rĂŒckgĂ€ngig gemacht werden, wenn sich die allgemeine Marktsituation in Hinblick auf ÜberkapazitĂ€ten und die Ertragssituation nachhaltig verbessert haben.
 

27.05.2019
Weiterhin steigende Rohstoffpreise - hierbei insbesondere Eisenerz - und eine stĂ€rkere Nachfrage haben die europĂ€ische Stahlhersteller dazu veranlaßt, fĂŒr die nĂ€chsten Wochen die fĂŒr eine gute Auslastung nötigen AuftrĂ€ge zu buchen. Hinzu kommt vermutlich auch eine Änderung der Warenströme, denn letzte Woche hat der US-PrĂ€sident Trump die Strafzölle fĂŒr Stahlimporte aus der TĂŒrkei halbiert, sodaß vermutlich wieder mehr Stahl aus der TĂŒrkei in die USA anstatt in die EU geliefert werden wird.
Man darf also davon ausgehen, daß die RĂŒckgĂ€nge der Schrottpreise der letzten Wochen und die damit verbundenen Preiskorrekturen bei Betonstahl nun wieder ausgeglichen werden und die Stahlpreise in den nĂ€chsten Wochen auch wieder etwas ansteigen werden. Auch muß wegen der anstehenden Werksferien wegen der derzeit starken NachfragetĂ€tigkeit teilweise mit Verzögerungen bei der Auslieferung gerechnet werden.
 

22.05.2019
Das zweitgrĂ¶ĂŸte Stahlwerk Großbritanniens British Steel ist insolvent geworden. Ursache hierfĂŒr war letzten Endes die Tatsache, daß die britische Regierung keine weiteren Staatsgarantien fĂŒr das hochverschuldete Werk mehr ĂŒbernehmen wollte und durfte. Hohe Rohstoffpreise sowie der drohende Austritt Großbritanniens aus der EU taten offenbar ein Übriges dazu.
Erst 2016 war British Steel vom indischen Stahlkonzern Tata Steel an den Finanzinvestor Greybull Capital verkauft worden.
British Steel soll unter Zwangsverwaltung zunĂ€chst weitergefĂŒhrt werden. Von der Pleite sind direkt ca. 4.000 Arbeitnehmer sowie ca. 20.000 Jobs bei den Zulieferern betroffen.
 

15.05.2019
Bedingt durch den Beginn großer Bauvorhaben, weitere Feiertage im Monat Juni sowie Warnstreiks bei einem deutschen Hersteller wird es in den nĂ€chsten Wochen zu erheblich lĂ€ngeren Lieferzeiten fĂŒr Listenmatten kommen.
Es ist damit zu rechnen, daß bis zu 4 Wochen Vorlauf fĂŒr Planung und Produktion bis zur Lieferung benötigt werden.
Wir empfehlen daher, den Bedarf an Listenmatten fĂŒr die nĂ€chsten Wochen rechtzeitig zu planen und einzuteilen, damit es nicht zu MaterialengpĂ€ssen auf Baustellen und in Produktionen fĂŒr Fertigteile kommt.
 

08.05.2019
In den letzten Jahren gab es ja immer wieder Hinweise auf BewehrungsstĂ€hle aus dem Ausland, die aufgrund von nicht abgefĂŒhrter Umsatzsteuer besonders gĂŒnstig waren. Deshalb war ja 2017 das sogenannte “Reverse Charge”-Verfahren (siehe hierzu auch das Lotter-Merkblatt “Reverse Charge”) eingefĂŒhrt worden, das aber wegen des hohen administrativen Aufwands kurze Zeit wieder eingestellt worden ist.
Eine Dokumentation des ZDF am gestrigen Tage hat sich ausfĂŒhrlich mit dem Umsatzsteuerbetrug - unter anderem auch bei Betonstahl und Walzdraht - beschĂ€ftigt. Diese Betrugsmasche, die professionell aufgebaut ist, viele verschiedene Waren umfaßt und ĂŒber verschiedene LĂ€nder auch außerhalb der EU gesteuert wird, hat laut diesen Recherchen ein Volumen von 50 Milliarden Euro jedes Jahr
Wir möchten Ihnen diese Dokumentation, die in der ZDF-Mediathek (Link) abrufbar ist, empfehlen.
 

Zulassung Spannstahllitzen ST 1660/1860  01.04.2019
 
  Das Institut fĂŒr Bautechnik in Berlin (DIBt) hat die Zulassung fĂŒr Spannstahllitzen ST 1660/1860
  des von uns vertretenen Herstellerwerks Fapricela bis Ende 2023 verlĂ€ngert. 

  Die neuen Zulassungsunterlagen und Übereinstimmungszertifikate sind in unserem
  Service-Bereich fĂŒr Sie als Download verfĂŒgbar.




29.03.2019
Wie auch in den letzten Jahren ist in der Woche vor und nach Ostern sowie um den 1. Mai mit einer Verknappung von Frachtraum zu rechnen, weil viele LKW-Fahrer diese Zeit auch fĂŒr Urlaube nutzen und somit nicht genĂŒgend Personal fĂŒr die anstehenden Auslieferungen zur VerfĂŒgung stehen wird.
Wir empfehlen daher, Dispositionen rechtzeitig vorzunehmen, damit Sie das bestellte Material auch rechtzeitig erhalten. Ansonsten besteht die Gefahr, daß Ihre Lieferungen verspĂ€tet bei Ihnen eintreffen werden und auch keine alternativen Liefermöglichkeiten bestehen.
 

22.03.2019
Ab sofort können wir Ihnen auch Betonstahl im Ring B500B (WR) mit einem Nenndurchmesser von Ø
20 mm mit bauaufsichtlicher Zulassung durch das DIBt anbieten. Die Coils sind mit einem Gewicht von 5 Tonnen verfĂŒgbar.
Den Dimensionsaufpreis fĂŒr diese Coils entnehmen Sie bitte der aktuellen DA-Liste in unserem Service-Bereich.
 

06.03.2019
Die USA haben die nÀchste Runde in Sachen Strafzölle und HandelsbeschrÀnkungen eingelÀutet.
Indien und der TĂŒrkei sollen bislang gewĂ€hrte VergĂŒnstigungen gestrichen werden bzw. der Status als “Entwicklungsland” aberkannt werden, da die beiden LĂ€nder zum einen laut Ansicht der USA keinen ausreichenden Zugang fĂŒr amerikanische Firmen und Produkte zu den InlandsmĂ€rkten gewĂ€hren und zum anderen seien die LĂ€nder mittlerweile “wirtschaftlich ausreichend entwickelt”, sodaß kein Anlaß mehr bestĂŒnde, jedwelche Vorteile in Form von Entwicklungshilfe zu gewĂ€hren.
Gleichzeitig werden neue Strafzölle gegen Mexiko, Kanada und China fĂŒr BaustĂ€hle geprĂŒft. Die US-Behörden wĂŒrden derzeit entsprechenden Informationen ĂŒber Preisdumping dieser Staaten fĂŒr BaustĂ€hle nachgehen.
FĂŒr Mexiko und Kanada sind weitere Strafzölle in Höhe von 30% und fĂŒr China sogar in Höhe von 222% im GesprĂ€ch.
 

01.03.2019
Die seitens der EU-Kommission festgesetzten Quoten fĂŒr Stahlimporte aus Nicht-EU-LĂ€ndern zeigen ihre Wirkung. So sind zum Beispiel die festgelegten Mengen fĂŒr Betonstahl in StĂ€ben und Ringen sowie Walzdraht aus der TĂŒrkei fĂŒr den Zeitraum bis zum 30.06.2019 bereits jetzt ausgeschöpft, sodaß bis zum Ende dieses Zeitraums keine zusĂ€tzlichen Mengen mehr ohne Strafzölle in Höhe von 25% mehr auf die EuropĂ€ischen MĂ€rkte kommen werden.
Auch die Quoten fĂŒr Stahlimporte aus Rußland und Weißrußland sind bereits stark beansprucht.
 

betontage19_min19.-21.02.2019
Auch dieses Jahr waren wir wieder  auf den Betontagen in Neu-Ulm als Aussteller vertreten  und haben dort unser Lotter-Roth-Thermosystem, unser weiteres Leistungsspektrum und unsere Bewehrungslösungen fĂŒr die Bauwirtschaft und fĂŒr Fertigteilwerke prĂ€sentiert.
Wir danken den zahlreichen Besuchern an unserem Messestand fĂŒr die interessanten und fruchtbaren GesprĂ€che.

04.02.2019
Nach dem Dammbruch bei einer Eisenerzmine des Bergbaukonzerns Vale im brasilianischen
Brumadinho vom 25.01.2019, bei dem vermutlich mehrere hundert Menschen ums Leben gekommen sind, hat der weltgrĂ¶ĂŸte Eisenerz-Produzent Vale geplante Manager-Boni, Dividenden und AktienrĂŒckkĂ€ufe vorlĂ€ufig ausgesetzt.
Auch hat der brasilianische Staat fĂŒr drohende EntschĂ€digungszahlungen und Maßnahmen zur Beseitigung der SchĂ€den ca. 2,5 Milliarden Euro des Firmenvermögens eingefroren und eine Strafe in Höhe von 250 Millionen Euro gegen Vale verhĂ€ngt.
Als Folge aus dem UnglĂŒck und aufgrund einer starken Nachfrage nach Eisenerz aus China sind die Preise fĂŒr Erz seit der letzten Woche um bis zu ca. 10% gestiegen. Auch sind die Aktienkurse der anderen Bergbaukonzerne in Erwartung weiterer Preissteigerungen angestiegen.
 

31.01.2019
Am 1. Februar wollen die Tarifpartner der westdeutschen Stahlindustrie zur nĂ€chsten Verhandlungsrunde ĂŒber einen neuen Tarifabschluß zusammenkommen. Bislang waren die Verhandlungen ergebnislos verlaufen und so steigt die Gefahr von Arbeitsniederlegungen, da die Friedenspflicht zum heutigen Tage auslĂ€uft.
 

24.01.2019
UnternehmerverbĂ€nde in den USA haben in einem offenen Brief den amerikanischen PrĂ€sidenten Trump aufgefordert, die Strafzölle auf Stahl und Aluminium wieder zu streichen. Aufgrund der Beschaffungssituation in den USA wĂŒrden diese Zölle höhere Kosten fĂŒr Importe amerikanischer Unternehmen mit sich bringen. Auch mĂŒĂŸten amerikanische Unternehmen durch die festgelegten Gegenzölle erhebliche Einbußen hinnehmen.
 

21.01.2019
Die EU-Kommission hat den USA vorgeschlagen, zur Beilegung des Handelsstreits mit den USA eine begrenzte Handelsvereinbarung abzuschließen. Die VorschlĂ€ge sehen vor, gegenseitig die Zölle auf Industrieprodukte einschließlich Autos abzuschaffen und Verwaltungsakte zur Beseitigung von Handelshemmnissen zu straffen. Landwirtschaftliche Produkte sind von den VorschlĂ€gen ausdrĂŒcklich ausgeklammert, da man uneins ĂŒber Mindeststandards bei der Lebensmittelproduktion ist.
 

04.01.2019
Die Welthandelsorganisation WTO hat die seitens der EU-Kommission festgelegten Quoten fĂŒr Stahlimporte aus Drittstaaten in die EU veröffentlicht.
Mit Wirkung ab dem 02.02.2019 werden - abweichend zur bisherigen Praxis - lĂ€nderspezifische Quoten fĂŒr die einzelnen Produktsegmente festgelegt, die auf den Absatzzahlen und Marktanteilen von 2013 bis 2017 abhĂ€ngig sind.
Die Quoten wurden fĂŒr einen Zeitraum bis 30.06.2021 festgelegt, sodaß nun wieder Planungssicherheit besteht.

Diese Safeguard-Maßnahmen sollen verhindern, daß der europĂ€ische Wirtschaftsraum mit Stahlprodukten geflutet  wird, die bislang zum Beispiel in die USA exportiert worden sind und aufgrund der derzeitigen HandelsbeschrĂ€nkungen und Strafzölle seitens der amerikanischen Administration umgelenkt werden könnten.
Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen bei RĂŒckfragen hierzu gerne zur VerfĂŒgung.
 

02.01.2019
Die chinesische Stahlindustrie hat im Jahr 2018 ihre Rohstahlerzeugung um ca. 11% auf insgesamt 923 Mio to gesteigert. FĂŒr das Jahr 2019 wird allerdings ein RĂŒckgang auf ca. 900 Mio to erwartet.
Unter anderem sollen weitere KapazitĂ€ten aus UmweltschutzgrĂŒnden stillgelegt werden und auch die aktuelle Handelspolitik der USA wird auf die Stahlerzeugung in China nicht ohne Einfluß bleiben.
 

 


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